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11.03.2011

19:58 Uhr

Luxuskonzern

Bulgari wird noch attraktiver für Louis Vuitton

Der Uhren- und Schmuckhersteller Bulgari profitiert von der steigenden Nachfrage nach Luxusgütern und verbucht ein sattes Umsatzplus. Zusätzliche Impulse soll dem Konzern die Allianz mit der LVMH-Gruppe bescheren.

Die Geschäfte der künftigen LVMH-Tochter Bulgari laufen prächtig. Quelle: dapd

Die Geschäfte der künftigen LVMH-Tochter Bulgari laufen prächtig.

MailandDer französische Luxusgüterriese LVMH kann sich über kräftig anziehende Geschäfte seiner künftigen Tochter Bulgari freuen. Der italienische Uhren- und Schmuckhersteller gab am Freitag für die ersten beiden Monate des Jahres ein Umsatzplus von 25 Prozent bekannt. Im vergangenen Jahr betrug der Zuwachs 15 Prozent auf 1,06 Milliarden Euro bei einem Nettogewinn von 38 Millionen.

„Die generelle Markterholung und der hervorragende Umsatztrend stimmen mich vorsichtig optimistisch und bilden auch einen positiven Startpunkt für die kommenden Monate“, erklärte Bulgari-Chef Francesco Trapani.

Zusätzliche Impulse soll die Übernahme durch den Hersteller von Louis-Vuitton-Taschen und Moet-Champagner für 3,4 Milliarden Euro bringen. „Die Allianz mit der LVMH-Gruppe hat neue Synergien geschaffen, die es Bulgari ermöglichen, das langfristige weltweite Wachstum noch mehr zu festigen und fortzusetzen“, sagte Trapani. So wollen die Italiener vom internationalen LVMH-Filialnetz profitieren. Indem sich beide Partner Kosten teilen, soll ferner die Ertragskraft von Bulgari steigen. Der französische Konzern wiederum will sich die Präsenz von Bulgari in Schwellenländern zunutze machen und zudem sein Uhren- und Schmuckgeschäft aufpolieren. Ziel ist es, den in diesem Bereich stärkeren Schweizer Platzhirschen Richemont und Swatch mehr Konkurrenz zu machen.

 

Von

rtr

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