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12.02.2015

14:10 Uhr

Luxuskonzern Hermès

Hermès knackt Vier-Milliarden-Hürde

Von Krise nichts zu spüren: Der französische Luxuswarenhersteller Hermès hat 2014 erstmals mehr als vier Milliarden Euro Umsatz gemacht. Auch ein langsameres Wachstum in Asien konnte das Luxushaus nicht bremsen.

Der Luxuswaren-Hersteller Hermès hat 2014 erstmals mehr als vier Milliarden Euro umgesetzt. Reuters

Luxushaus

Der Luxuswaren-Hersteller Hermès hat 2014 erstmals mehr als vier Milliarden Euro umgesetzt.

ParisDas französische Luxushaus Hermès hat im vergangen Jahr erstmals mehr als vier Milliarden Euro Umsatz erzielt. Das vor allem für seine Ledertaschen und Seidenschals berühmte Unternehmen konnte seinen Umsatz um 9,7 Prozent auf 4,12 Milliarden Euro steigern, wie Hermès am Donnerstag in Paris bekanntgab.

Vor allem die Verkäufe in Amerika und in Asien stiegen kräftig, obwohl es in China einen langsameren Zuwachs wegen einer staatlichen Anti-Korruptionskampagne gab, durch die Luxus-Geschenke eingeschränkt werden sollen.

Trotz eines wirtschaftlich schwierigen Umfelds konnte das Traditionshaus auch seine Verkäufe in Europa um sieben Prozent steigern, in Frankreich betrug das Plus fünf Prozent. Vor allem Lederwaren – Hermès stellt unter anderem die Taschen der Marken Kelly und Birkin her – und Parfüms verkauften sich besonders gut. Auch bei Seidenschals, Kleidung und Accessoires lief das Geschäft gut. Dagegen ging der Umsatz im Bereich Uhren um 10,6 Prozent zurück.

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Für 2015 erwartet das Luxushaus ein etwas schwächeres Wachstum bei einem Umsatz von acht Prozent. Hermès ist seit Jahren eine der rentabelsten französischen Luxusmarken neben Louis Vuitton und Chanel; die Produkte des Unternehmens gelten als besonders exklusiv.

Von

afp

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