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16.02.2014

08:32 Uhr

Manipulierter Autopreis

Die Rückkehr der „Gelben Engel“

Die Autokonzerne BMW, Daimler und Volkswagen wollen in der kommenden Woche ihre „Gelben Engel“ zurückgeben. Schuld sind die Manipulationen beim ADAC-Autopreis, der nun seine Glaubwürdigkeit verloren habe.

Auch Daimler-Chef Dieter Zetsche will diesen Preis nicht mehr haben: Der „Gelbe Engel“ des ADAC. dpa

Auch Daimler-Chef Dieter Zetsche will diesen Preis nicht mehr haben: Der „Gelbe Engel“ des ADAC.

Wegen der Manipulationen beim ADAC-Autopreis wollen die Autokonzerne BMW, Daimler und Volkswagen in der kommenden Woche insgesamt 40 "Gelbe Engel" zurückgeben. "Durch die nun nachgewiesenen Manipulationen bei der Stimmenauswertung hat der 'Gelbe Engel' des ADAC seine Glaubwürdigkeit verloren", sagte ein BMW-Sprecher der "Bild am Sonntag". Er kündigte die Rückgabe von zehn Preisen an.

Ähnlich sieht es bei VW aus: "Es handelt sich um 19 erste Preise und weitere Auszeichnungen, die in den nächsten Tagen dem ADAC zugestellt werden", sagte Peter Thul, Leiter Produktkommunikation bei Volkswagen dem Blatt. Daimler wolle elf Preise an den ADAC zurück geben, berichtete die Zeitung unter Berufung auf einen Sprecher.

Bei der Wahl zum Lieblingsauto der Deutschen hatte es massive Manipulationen gegeben. Laut einer Untersuchung der Wirtschaftsprüfergesellschaft Deloitte wurde bei der Wahl zum Lieblingsauto 2014 nicht nur die Teilnehmerzahl manipuliert, sondern auch die Rangfolge der Modelle. Es gebe zudem "klare Anhaltspunkte" dafür, dass ähnliche Veränderungen auch in den Vorjahren vorgenommen worden seien.

Von

rtr

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