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20.06.2014

10:29 Uhr

Mattel

Barbie for Business

Der Spielzeugkonzern Mattel bringt ein neues Modell seiner Erfolgspuppe auf den Markt: die „Entrepreneur-Barbie“. Auch die geschäftstüchtige Puppe steht auf High Heels, Handtasche und pink.

Die Entrepreneur Barbie in ihren vier Varianten. PR

Die Entrepreneur Barbie in ihren vier Varianten.

DüsseldorfDie Kritik an der Barbie-Puppe ist so alt wie die Figur selbst: unrealistische Figur, zu blond, zu klischeebehaftet. Der Spielzeugkonzern Mattel versucht dem immer wieder mit neuen Berufen der Puppe zu entgegnen und in Marketing-Kampagnen das Image der eindimensionalen Geschichte zur Puppe aufzupolieren. Die Paläontologen-Puppe hat es schon gegeben, ebenso die Informatiker-Puppe.

In diesem Jahr kommt der US-Hersteller mit der Business Barbie. Die „Entreprenuer Barbie“ trägt laut Produktbeschreibung ein „raffiniertes Kleid“ in der Farbe, für die sie bekannt ist: pink. Ein Smartphone und ein Tablet hat sie, eine „coole Handtasche und einen eleganten Haarschnitt“ und komme so als „stylishe Karrierefrau“ daher.

Größte Spielwarenkonzerne (Umsatz 2012)

Platz 8

Electronic Arts

3,8 Milliarden Dollar

Platz 7

Lego

4 Milliarden Dollar

Platz 6

Hasbro

4,1 Milliarden Dollar

Platz 5

Yamaha

4,4 Milliarden Dollar

Platz 4

Activision Blizzard

4,9 Milliarden Dollar

Platz 3

Namco Bandai

5,9 Milliarden Dollar

Platz 2

Mattel

6,4 Milliarden Dollar

Platz 1

Nintendo

7,7 Milliarden Dollar

Das neue Berufsbild ist ein Baustein in der Mattel-Strategie, das Image der Puppe zu verändern und auch das Unternehmen so zu positionieren, dass es sich für stärkere und selbstbewusstere Frauen einsetzt. Das Schlagwort mit dem das gelingen soll: „unapolegetic“. Das bedeutet so viel wie unverforen oder kompromisslos – ganz wie es auch Facebook-Vorstandsmitglied Sheryl Sandberg in ihrem Buch „Lean In“ gefordert hat.

Doch ganz freischwimmen kann sich Barbie mit dem neuen Rollenbild auch nicht. Leite die neue Barbie wirklich an, „ziellos ehrgeizig oder unglaublich dünn zu werden?“, schreibt etwa die Twitter-Nutzerin „herlihygillian“.

Von

mdo

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