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21.04.2016

09:24 Uhr

Mattel macht Verlust

Barbie bleibt ein Sorgenkind

Der einstige Verkaufsschlager Barbie ist für Hersteller Mattel weiter ein Problemfall. Selbst mit neuer Figur verkauft sich die Puppe nicht besser. Der Konzern rutscht unterdessen tiefer in die roten Zahlen.

Auch die neuen Modelle haben die Verkäufe der legendären Puppe nicht ankurbeln können. AP

Barbie mit Kurven

Auch die neuen Modelle haben die Verkäufe der legendären Puppe nicht ankurbeln können.

New YorkBarbie-Hersteller Mattel ist zu Jahresbeginn tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Der US-Spielwarenhersteller machte im ersten Quartal einen Verlust von 73 Millionen Dollar (64,3 Millionen Euro), nachdem im Vorjahresquartal ein Minus von 58 Millionen Dollar aufgelaufen war, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der Umsatz ging um sechs Prozent auf knapp 870 Millionen Dollar zurück.

Bei Anlegern kamen die Zahlen nicht gut an - die Aktie fiel nachbörslich um über sechs Prozent.

Mattel nannte Währungseffekte als Grund für das Minus im ersten Quartal. Die Verkäufe seien darüber hinaus weitgehend stabil geblieben, obwohl Mattel Ende 2015 die Lizenz für die Prinzessinnen-Serie von Disney verloren habe, erklärte das Unternehmen. Diese Produkte hatten zuvor zehn Prozent der Verkäufe ausgemacht.

Allerdings konnten offenbar auch die neuen Barbie-Varianten die Verkäufe nicht ankurbeln. Mattel verkauft seit Anfang des Jahres auch „kleine“, „große“ und „rundliche“ Versionen der berühmtesten Puppe der Welt. Zudem ist eine sprechende Barbie dazugekommen.

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