Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

18.01.2014

11:38 Uhr

Max-Bahr-Insolvenz

2.200 Mitarbeiter in Transfergesellschaft

Für viele Mitarbeiter der Baumarktkette Max Bahr ist die wegen der Insolenz gegründete Auffanggesellschaft eine willkommene Option: Fast zwei Drittel der Belegschaft wird ab März von der Transfergesellschaft bezahlt.

Die Zukunft einiger Max-Bahr-Mitarbeiter ist noch ungewiss. dpa

Die Zukunft einiger Max-Bahr-Mitarbeiter ist noch ungewiss.

HamburgEin Großteil der zuletzt etwa 3.600 Mitarbeiter der insolventen Baumarktkette Max Bahr hat sich zu einem Wechsel in die Transfergesellschaft entschieden. Ungefähr 2200 Beschäftigte hätten das Angebot angenommen und würden von März an von der Auffanggesellschaft bezahlt, sagte der Vorsitzende des Max-Bahr-Gesamtbetriebsrats, Ulrich Kruse, am Samstag.

Die „Bild“-Zeitung hatte darüber berichtet. Die Mannheimer Baumarktkette Bauhaus habe außerdem angedeutet, 1.300 Max-Bahr-Mitarbeiter an den alten Standorten übernehmen zu wollen.

Hingegen sei es bislang offen, ob andere Mitarbeiter von Max Bahr ihre Arbeit unter der Führung der Handelskette Globus und von Hagebau fortsetzen könnten, sagte Kruse. Die beiden Unternehmen, die einige Filialen von Max Bahr übernommen haben, hielten sich derzeit bedeckt und müssten eine mögliche Übernahme der Beschäftigten zunächst mit ihrer Struktur und der Neueröffnung der Baumärkte abstimmen, erklärte der Gesamtbetriebsrat-Vorsitzende. Vor allem von Globus seien bisher noch „keine positiven Signale wie bei Bauhaus“ gekommen.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×