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16.03.2017

16:08 Uhr

McDonald's-Account gehackt

„Wir wollen Barack Obama zurück“

Ein offizieller Twitter-Account von McDonald's hat am Donnerstag US-Präsident Donald Trump beleidigt – und die Rückkehr von Barack Obama gefordert. Das Unternehmen führte die Nachricht auf einen Hack zurück.

mcdonalds screenshot

Normalerweise halten sich Unternehmen mit politischen Äußerungen zurück. Für Aufsehen sorgte deshalb ein Tweet des Fastfood-Riesen McDonald's, der am Donnerstagnachmittag über den offiziellen Twitter-Account verbreitet wurde und an den US-Präsidenten Donald Trump gerichtet war: „You are actually a disgusting excuse of a President and we would love to have Barack Obama back, also you have tiny hands“ – frei übersetzt: „Sie sind ein widerlicher Präsident und wir wünschen uns Barack Obama zurück, außerdem haben Sie kleine Hände“.

McDonald's hat auf Twitter mehr als 150.000 Follower. Trump kommt auf 26,6 Millionen. Prompt trat der Tweet eine Lawine von Reaktionen der Twitter-Nutzer los. Einige versprachen, jetzt unbedingt bei McDonald's essen zu gehen, andere zeigten sich empört und versuchten, einen Boykott-Aufruf in Umlauf zu bringen. Noch pikanter macht die Situation, dass Obamas früherer Sprecher Robert Gibbs der Kommunikationschef des Fast-Food-Riesen ist.

Twitter reagierte umgehend und informierte McDonald's. Das Unternehmen reagierte umgehend, entfernte den Tweet und kündigte an, Ermittlungen einzuleiten.

Es ist nicht das erste Mal in dieser Woche, dass die Twitter-Accounts von Firmen und prominenten Personen gehackt worden sind. Am Mittwoch wurden im großen Stil Twitter-Konten weltweit mit Nazi-Vorwürfe überflutet. Betroffen waren unter anderen die Amnesty International, Forbes, ProSieben, Borussia Dortmund und Boris Becker.

Von

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