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28.01.2015

22:01 Uhr

Media Saturn

Elektronikmärkte sollen online mehr verkaufen

ExklusivMedia Markt und Saturn haben der Konkurrenz im Internet lange hinterhergehinkt. Doch nun will Unternehmenschef Pieter Haas den Online-Handel deutlich ausbauen. Die internen Zielmarke wird dafür verdoppelt.

Media Markt und Saturnn sollen künftig mehr Waren im Internet verkaufen. dpa

Media Markt und Saturnn sollen künftig mehr Waren im Internet verkaufen.

MünchenDeutschlands größte Elektronik-Kette lief im Internet der Konkurrenz lange hinterher. Doch nun will Media-Saturn-Chef Pieter Haas den Online-Handel deutlich ausbauen. „Langfristig wird ein Fünftel des gesamten Handels übers Internet stattfinden. Ich bin überzeugt, dass auch wir einen Anteil von bis zu 20 Prozent erzielen werden“, sagte der Manager dem Handelsblatt. Bislang galt bei der Metro-Tochter das Ziel, zehn Prozent vom gesamten Umsatz online einzufahren, also gut zwei Milliarden Euro. Doch diese interne Vorgabe ist bald erreicht: „Bei der gegenwärtigen Wachstumsrate von um die 30 Prozent im Jahr sollten wir in 18 bis 24 Monaten so weit sein“, unterstrich der Manager.

Doch nicht nur im Netz greift Haas an, auch in den Märkten des Elektronikfilialisten geht es aufwärts. Im Weihnachtsquartal sind die Umsätze der Gruppe um gut vier Prozent gestiegen. So soll es auch weitergehen im Rest des Geschäftsjahrs, das Ende September endet. Haas: „Schon im zweiten Halbjahr des vergangenen Geschäftsjahrs haben wir angefangen zu wachsen. Diesen Trend haben wir im ersten Quartal fortgesetzt und im Moment sieht es so aus, als würde es so weiter gehen. Auch auf der Ertragsseite bewegen wir uns in die richtige Richtung.“

Diese Händler bewerten die Kunden am besten

Platz 10

Douglas (Vorjahr: Platz 5)

Platz 9

Aldi (Vorjahr: Platz 15)

Platz 8

Tchibo (Vorjahr: Platz 11)

Platz 7

Drogerie Müller (Vorjahr: Platz 8)

Platz 6

Rossmann (Vorjahr: Platz 4)

Platz 5

Otto (Vorjahr: Platz 17)

Platz 4

Thalia (Vorjahr: Platz 6)

Platz 3

Ikea (Vorjahr: nicht gelistet)

Platz 2

Amazon (Vorjahr: Platz 2)

Platz 1

dm (Vorjahr: Platz 1)

Quelle: OC&C-Proposition-Index 2014, 2015; OC&C-Analyse

Künftig soll auch wieder unterm Strich deutlich mehr übrig bleiben, nachdem sich der Gewinn in den vergangenen Jahren halbiert hatte. „Mittel- bis langfristig wollen wir durchaus wieder die Margen-Niveaus von früher sehen“, betonte Haas. Einfach sei das freilich angesichts des heftigen Konkurrenzkampfes nicht. Haas: „Die Welt hat sich geändert, durch den Online-Handel mit niedrigeren Kosten gingen die Gewinnspannen für die gesamte Branche zurück. Die Preise sind viel transparenter.“

Von

jojo

Kommentare (1)

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Herr Swen Poloczek

29.01.2015, 07:53 Uhr

Nach meinen Erfahrungen mit MediaMarkt-Online kann ich nur sagen, wer online verkaufen möchte, muss erst mal die internen Strukturen und Prozesse in den Griff bekommen.
Wer den Kunden nicht aktiv einbinden und stattdessen lieber betrügen will, der hat online nichts zu suchen, dann vertraue ich lieber Händlern, die diesen Service von A bis Z anbieten können und auf die man sich verlassen kann.
Ich fand die Kommunikation unterirdisch, da MediaMarkt den gekauften Artikel nicht liefern konnte, mir das allerdings erst mitteilte, als ich nach 6 Wochen mal nachfragte, wo die bezahlte Ware denn bleibt. Und versucht mal mit denen Kontakt aufzunehmen, das ist nahezu unmöglich. Nachdem die Paypal-Reklamationsfrist abgelaufen war wurde mir nach langem hin und her dann etwa 95% (!) des Kaufpreises zurückerstattet. Den Rest musste ich leider abgeschrieben, da von MediaMarkt ja keine Reaktion mehr kommt. Ware habe ich dann halt bei einem Internethändler bestellt, der sofort liefern konnte.
Fazit: Nie wieder MediaMarkt!

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