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16.12.2012

17:55 Uhr

Medienbericht

Air-Berlin-Flugzeug kämpfte mit Spritmangel

Eine Air-Berlin-Maschine scheint dasselbe Schicksal erlitten zu haben, mit dem Ryanair-Flugzeuge in den vergangenen Monaten für Schlagzeilen gesorgt hatten: zu wenig Sprit an Bord.

Das Triebwerk eines Air-Berlin-Flugzeugs. dapd

Das Triebwerk eines Air-Berlin-Flugzeugs.

BerlinEine Boeing der zweitgrößten deutschen Fluglinie Air Berlin musste nach einem Bericht des "Spiegel" im September wegen Spritmangels bei einem Flug nach Griechenland eine Luftnotlage erklären. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung habe den letztlich glimpflich ausgegangenen Zwischenfall als "schwere Störung ohne Verletzte" eingestuft, hieß es am Sonntag in dem Bericht. Air Berlin wies die Darstellung als falsch zurück.

Im Vorabbericht des Nachrichtenmagazins "Spiegel" heißt es, die Piloten der aus München gekommenen Boeing hätten den ursprünglichen Landeanflug auf den Flughafen Heraklion auf Kreta abbrechen und durchstarten müssen, was ein gängiges Verfahren sei. Allerdings müsse der Treibstoff vor dem Betanken so berechnet sein, dass er auch nach solchen Manövern ausreiche.

Nachdem die Piloten einen bedrohlich niedrigen Treibstoffstand gemeldet hätten, hätten sie umgehend sicher in Heraklion landen können, schrieb das Hamburger Nachrichtenmagazin unter Berufung auf die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU). Treibstoff sei ein hoher Kostenfaktor in der Luftfahrt, auch wegen seines Gewichts.

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Flugzeuge, die notlanden mussten, seien zu lange in der Warteschleife gehangen.

Air Berlin wies den Bericht und die BFU-Angaben als falsch zurück. Die Betankung für den Flug AB2242 habe "stets über dem gesetzlich vorgeschriebenen Minimum" gelegen, hieß es am späten Sonntagnachmittag in einer Erklärung. "Auch nach der sicheren Landung in Chania war noch ausreichend, das heißt mehr als die gesetzlich vorgeschriebene Treibstoffreserve vorhanden."

Die Besatzung hatte die Luftnotlage laut Air Berlin erklärt, "um weitere Verzögerungen im Anflug auf Chania zu vermeiden". Es habe sich hierbei um "eine reine Vorsichtsmaßnahme" gehandelt. Eine unternehmensinterne Auswertung des Vorfalls habe ergeben, "dass die Sicherheit der Passagiere zu jedem Zeitpunkt gewährleistet war und airberlin gemäß der Vorschriften gehandelt hat". Obwohl Air Berlin eng mit der BFU zusammenarbeite und den Vorfall umgehend gemeldet habe, decke sich die Darstellung im BFU Bulletin für den Monat September 2012 "in großen Teilen nicht mit den Fakten", kritisierte das Unternehmen.

Von

afp

Kommentare (7)

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Nachwuchs

16.12.2012, 19:07 Uhr

Zu wenig Sprit an Bord? Nein, gem. Managerdeutsch bedeutet dies nur: Die Piloten haben die Anweisung der Manager befolgt: Sprit sparen um jeden preis!

norbert

16.12.2012, 22:50 Uhr

Der Spritbedarf wird nach festen - vom Flugzeughersteller vorgegebenen - Regeln berechnet plus einer gesetzlich vorgegeben Sicherheitsreserve. Das ist schon sehr auf Kante genäht und es liegt im Ermessen der Fluggesellschaften, die Sicherheitsreserve zu erhöhen.
Aber wer immer billig-billig will, der bekommt eben nur das allernotwendigste. Seid stolz auf eure billigen Tickets !

Skrupellos_und_Irre

17.12.2012, 03:04 Uhr

Air-Berlin-Flugzeug kämpfte mit Spritmangel
+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+
Krank!
Wie die Menschen nun mal sind!
Sparen, egal was es kostet!
Krank!
Ich würde den Verantwortlichen Spritsparer ins Gefängnis verbringen!
Wie die Menschen nun mal sind!
Die wählen auch immer wieder CDUSPDFDPGRÜNECSULINKE.
Egal!
[...]!
Nach der Bombe in Bonn fordern Politiker mehr Kameraüberwachung!
[...]!
Krank!
Wie die Politiker nun mal so sind!
Krank!
Die noch mehr Kameraaufrüstung dient doch dem kommenden Bürgerkrieg in Deutschland!
Krank!
Wenn es möglich wäre,
würde ich Thilo Sarrazin zum Bundeskanzler wählen …
Dem würde ich als einzigen Politiker trauen!
[...]! Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

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