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21.02.2013

08:07 Uhr

Medienbericht

Karstadt hat sein Sparziel fast erreicht

Der Warenhauskonzern Karstadt plante 2000 Stellen deutschlandweit abzubauen. Dieses Ziel hat Karstadt laut einem Medienbericht fast erreicht. Filialschließungen sollen nicht dazu beitragen.

Menschen gehen an einer Karstadt-Filiale vorbei. Der Kaufhauskonzern kommt seinem Jobabbau-Ziel näher. ap

Menschen gehen an einer Karstadt-Filiale vorbei. Der Kaufhauskonzern kommt seinem Jobabbau-Ziel näher.

EssenDer Warenhauskonzern Karstadt sieht sich mit seinen Plänen zum Abbau von bundesweit rund 2000 Stellen fast am Ziel. „Karstadt hat den geplanten Stellenabbau vorzeitig und erfolgreich nahezu abgeschlossen“, sagte Karstadt-Chef Andrew Jennings den Zeitungen der Essener WAZ-Gruppe (Donnerstagausgaben).

„Wir haben Karstadt auf die richtige Größe gebracht und von den bis 2014 zu streichenden 2000 Stellen schon rund 1850 über Frühpensionierung, freiwilligen Austritt, natürliche Fluktuation und Nichtverlängerung befristeter Arbeitsverhältnisse eingespart“, erklärte Jennings. „In noch fünf von den insgesamt 86 Warenhäusern sehen wir Handlungsbedarf und beabsichtigen die Einrichtung von Transfergesellschaften.“

Mit Blick auf den Stellenabbau sagte er weiter, solche „schmerzhaften Effekte“ müssten für den langfristigen Erfolg in Kauf genommen werden. Der Karstadt-Chef betonte zugleich: „Wir haben keine Pläne für Filialschließungen.“

Zum Essener Unternehmen, das dem deutsch-amerikanischen Investor Nicolas Berggruen gehört, zählen 86 Warenhäuser, 28 Sport-Filialen und drei Luxuswarenhäuser in Berlin, Hamburg und München. Karstadt beschäftigt rund 22 000 Mitarbeiter.

Die größten Textilhändler in Deutschland

Rang 10

Tchibo: Die Hamburger erzielten 2010 einen Umsatz von 945 Millionen Euro und landen damit in der Liste der Top 10 Textilhändler in Deutschland, die jährlich von der Fachzeitschrift Textil Wirtschaft veröffentlicht wird, auf Rang 10.

Rang 9

Aldi-Gruppe: Aldi Nord und Aldi Süd erzielten 2010 zusammengerechnet einen Umsatz von 1,03 Milliarden Euro. Damit zählt der große Player des Lebensmitteleinzelhandels auch im Bereich der Textilwirtschaft zu einem der größten Händler und belegt den neunten Platz.

Rang 8

Lidl: Auch die Neckarsulmer, kein Leichtgewicht im Lebensmitteleinzelhandel, sind vertreten. Mit einem Jahresumsatz (2010) von rund 1,05 Milliarden Euro rangieren sie auf Platz 8.

Rang 7

Tengelmann: Die Mülheimer, die rund 82 Prozent der Billig-Kette Kik besitzen, erwirtschafteten 2010 einen Jahresumsatz von rund 1,2 Milliarden Euro. Damit landet das Familienunternehmen Tengelmann auf Platz 7.

Rang 6

Peek & Cloppenburg: Die Düsseldorfer belegen in der Rangfolge der größten Textileinzelhändler in Deutschland mit einem Jahresumsatz (2010) von 1,33 Milliarden Euro Platz 6.

Rang 5

Karstadt: 1,97 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2010 - das verhilft dem Essener Konzern ins Mittelfeld auf Platz 5.

Platz 4

Metro: Die Düsseldorfer Metro-Group belegt den vierten Platz. Jahresumsatz in 2010 2,42 Milliarden Euro.

Platz 3

C&A: Noch ein Düsseldorfer Unternehmen - mit einem Jahresumsatz von über 3 Milliarden Euro ist C&A der drittgrößte Textileinzelhändler in Deutschland.

Platz 2

H&M: Der zweitgrößte Textil-Player in Deutschland ist die Hamburger Modekette H&M mit einem Jahresumsatz von 3,2 Milliarden Euro.

Platz 1

Otto: Der größte Textileinzelhändler in Deutschland ist die Hamburger Otto Group mit einem Jahresumsatz (2010) von 4,16 Milliarden Euro.

Von

dpa

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