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06.06.2013

15:14 Uhr

Medienbericht

Limonaden-Riese greift zum Sprudelwasser

Der Getränkeriese PepsiCo erwägt angeblich den Kauf von Soda-Stream. Zwei Milliarden Dollar will der Coca-Cola-Konkurrent angeblich zahlen. Doch Pepsi dementiert Interesse an dem Hersteller von Sprudelgeräten.

Der Getränkekonzern PepsiCo greift offenbar nach Soda-Stream. ap

Der Getränkekonzern PepsiCo greift offenbar nach Soda-Stream.

Tel AvivPepsiCo hat einen Zeitungsbericht dementiert, wonach der US-Getränkekonzern ein Auge auf die israelische Firma Soda-Stream geworfen haben soll. Das Gerücht sei nicht wahr, sagte ein PepsiCo-Sprecher am Donnerstag. Das Unternehmen strebe keine großen Zukäufe an, bekräftigte der Sprecher die Position des Konzerns. Die Finanzzeitung „Calcalist“ hatte zuvor berichtet, dass die Übernahme ein Volumen von zwei Milliarden Dollar haben könnte. Ein erstes Angebot sei über die Investmentbank Goldman Sachs bereits übermittelt worden. Mit Soda-Stream-Geräten kann Leitungswasser zu sprudelnden Getränken umgewandelt werden - das Kistenschleppen entfällt.

Bei Soda-Stream war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. Das bei Tel Aviv ansässige Unternehmen ist seit 2010 an der US-Technologiebörse Nasdaq gelistet und kommt dort auf einen Marktwert von 1,4 Milliarden Dollar. Dem Bericht zufolge könnte der Coca-Cola -Erzrivale PepsiCo auch noch mehr als zwei Milliarden Dollar auf den Tisch legen. Bis zu 95 Dollar je Aktie könnten geboten werden, hieß es. Soda-Stream-Aktien waren am Mittwoch mit gut 69 Dollar aus dem Handel gegangen. Im vorbörslichen Handel am Donnerstag legten die Soda-Stream-Anteilsscheine um knapp acht Prozent zu.

Überlebt oder noch in? Die Trendcocktails von 2013

French 75 L

Für diesen edlen Cocktail, den der Münchner Bartender Thomas Weinberger als Trendgetränk empfiehlt, braucht man 2 Zentiliter Gin, 1 Zentiliter frischen Zitronensaft, 1 Zentiliter Lavendelsirup und 6 Zentiliter Champagner. Den Gin, die Zitrone und den Sirup schüttelt man mit Eis. Anschließend gibt man die Mischung in ein vorgekühltes Weinglas zum Champagner und garniert es mit Zitronenzeste und Lavendelblüten.

Retro Bellini

Nur zwei Zutaten sind für den zweiten Cocktail nötig, den der ehemalige deutsche Vizemeister im Cocktailmixen Thomas Weinberger in diesem Jahr empfiehlt: 5 Zentiliter Mango-Johannisbeer-Püree und 8 Zentiliter Schaumwein. Am besten, man püriert frische Mangostücke und Johannisbeeren im Mixer, gibt sie in ein Glas und füllt es mit Schaumwein auf.

Aperol Spritz

Man nehme 6 Zentiliter Prosecco oder Weißwein und mische ihn mit 4 Zentiliter Aperol und einem Spritzer Soda.

Hugo

Für das In-Getränk vom vergangenen Sommer braucht man 150 Milliliter Prosecco, 100 Milliliter Mineralwasser, 2 Zentiliter Holundersirup, 3 Blätter Minze und eine Limettenscheibe sowie ein paar Eiswürfel. Die Minzblätter drückt man am besten zunächst ein bisschen im Glas aus, dann füllt man das ganze mit den restlichen Zutaten auf.

Laut „Calcalist“ interessiert sich PepsiCo vor allem für die Wachstumschancen von Soda-Stream in den USA, wo sich die Erlöse der Firma vergangenes Jahr verdoppelt haben. Insgesamt kam SodaStream auf einen Konzernumsatz von 436 Millionen Dollar. Der Nettogewinn stieg um 18 Prozent auf 44 Millionen Dollar.

Von

rtr

Kommentare (1)

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sven

06.06.2013, 12:42 Uhr

In den USA? Wer soll sich denn das dortige Chlorwasser aufsprudeln und trinken? Das Chlor schmeckt man doch sogar bei Postmix-Getränken durch.

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