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12.07.2014

12:58 Uhr

Medienbericht

Mehr als 300 Millionen Euro Strafe für „Wurstkartell“

Das Bundeskartellamt wird laut einem Bericht Bußgelder in Höhe von mehr als 300 Millionen Euro gegen 20 Hersteller von Fleisch- und Wurstwaren verhängen. Sie haben im sogenannten „Wurstkartell“ Preise abgesprochen.

Wurstherstellung: Rund 80 Prozent der Bußgeldsumme entfallen demnach auf sechs dominierende Wursthersteller. ap

Wurstherstellung: Rund 80 Prozent der Bußgeldsumme entfallen demnach auf sechs dominierende Wursthersteller.

DüsseldorfDas Bundeskartellamt will nach Informationen der „Wirtschaftswoche“ in der kommenden Woche Bußgelder in einer Gesamthöhe von mehr als 300 Millionen Euro gegen 20 Hersteller von Fleisch- und Wurstwaren verhängen. Insgesamt seien 20 Betriebe betroffen, denen vorgeworfen werde sich am „Wurstkartell“ beteiligt und jahrelang Preise abgesprochen zu haben, berichtete das Magazin unter Berufung auf den Kreis der Beteiligten. Rund 80 Prozent der Bußgeldsumme entfallen demnach auf sechs dominierende Wursthersteller.

Das Bundeskartellamt lehnte eine Stellungnahme zu dem Bericht unter Verweis auf das laufende Verfahren ab. Kartellamtspräsident, Andreas Mundt, hatte am Dienstag angekündigt, das Verfahren gegen das „Wurstkartell“ werde in Kürze beendet.

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Von

dpa

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