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08.03.2012

21:00 Uhr

Medienbericht

Schlecker-Insolvenzverwalter hofft auf KfW-Darlehen

Bei einem Treffen mit Vertretern der Stuttgarter Landesregierung kündigte der Insolvenzverwalter von Schlecker an, ein Darlehen bei der KfW beantragen zu wollen. Zwischen 70 und 75 Millionen Euro will er so beschaffen.

Der Insolvenzverwalter der insolventen Drogeriemarktkette Schlecker, Arndt Geiwitz, bei einer Pressekonferenz. dapd

Der Insolvenzverwalter der insolventen Drogeriemarktkette Schlecker, Arndt Geiwitz, bei einer Pressekonferenz.

UlmDer Insolvenzverwalter der Drogeriemarktkette Schlecker will nach Informationen der Ulmer „Südwest Presse“ bei der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ein Darlehen in Höhe von 70 bis 75 Millionen Euro beantragen. Damit solle, bis ein Investor gefunden ist, eine Transfergesellschaft zur Abfederung der angekündigten Entlassungen bei Schlecker zwischenfinanziert werden.

Das habe Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz am Donnerstag bei einem Treffen mit Vertretern der Landesregierung in Stuttgart angekündigt, so das Blatt unter Berufung auf Regierungskreise. Landesfinanzminister Nils Schmid und Sozialministerin Katrin Altpeter (beide SPD) wollen sich bei Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) für die Gewährung des Darlehens einsetzen.

Geiwitz hatte angekündigt, für das Überleben der insolventen Drogeriekette 11.750 Jobs streichen und rund 2400 der bundesweit etwa 5400 Schlecker-Filialen schließen zu wollen. In der nächsten Woche sollen die Mitarbeiter auf Betriebsversammlungen erfahren, wie der Verhandlungsstand ist.

Von

dpa

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