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17.10.2013

10:47 Uhr

Mega-Supermarkt

Carrefour erholt sich am Heimatmarkt

Metro-Konkurrent Carrefour hat der Umbau nicht geschadet. Im Gegenteil: Am französischen Heimatmarkt steht eine Trendwende bevor. Auch aus dem hartumkämpften China, Südamerika und Europa gibt es gute Nachrichten.

Eine Frau fährt mit einem Einkaufswagen in einem Carrefour-Supermarkt. Die französische Kette steuert auf dem Heimatmarkt auf eine Trendwende zu. Reuters

Eine Frau fährt mit einem Einkaufswagen in einem Carrefour-Supermarkt. Die französische Kette steuert auf dem Heimatmarkt auf eine Trendwende zu.

ParisBeim weltweit zweitgrößten Einzelhändler Carrefour mehren sich die Zeichen für eine Trendwende am Heimatmarkt. Nach ihrem Umbau schafften die französischen Mega-Supermärkte des Metro-Konkurrenten im dritten Quartal wieder ein Umsatzwachstum. Auch in China lief es für die Nummer Zwei hinter US-Branchenprimus Wal-Mart besser. Dies dürfte den Investoren weiter Mut machen, dass die Bemühungen von Carrefour-Chef Georges Plassat, das Unternehmen zu neuem Leben zu erwecken, erste Früchte tragen. Zudem entwickelte sich der brasilianische Markt, wo sich das Wachstum zuletzt verlangsamt hatte, stabil und auch der rezessionsgeplagte spanische Markt zeigte sich robust. „Carrefour weist solides Wachstum am Heimatmarkt ebenso wie im Ausland auf“, sagte Carrefour-Finanzchef Pierre-Jean Sivignon am Donnerstag über das Quartalsergebnis.

Carrefour erzielte im dritten Quartal einen Umsatz von 21,11 Milliarden Euro, ein Plus von 3,1 Prozent zum Vorjahreszeitraum, Energiekosten herausgerechnet. Auf vergleichbarer Verkaufsfläche zog der Erlös der französischen Mega-Supermärkte um drei Prozent an und damit etwas stärker als von Analysten im Schnitt mit 1,5 bis 2,7 Prozent erwartet. Am Heimatmarkt macht der Konzern 40 Prozent seines Geschäfts. Metro hat wegen der Schwäche in Europa und Verkäufen im dritten Quartal einen Umsatzrückgang auf 15,5 von 15,9 Milliarden Euro ausgewiesen. Bereinigt um Verkäufe und Wechselkurseffekte legte der Erlös indes um 1,8 Prozent zu.

Von

rtr

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