Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

16.11.2012

11:44 Uhr

Mehr Pakete

Österreichische Post profitiert von Internetbestellungen

Bestellungen aus dem Internet befeuern das Paketgeschäft der Österreichischen Post. Im dritten Quartal konnte der Konzern seinen Gewinn dadurch auf knapp 55 Millionen Euro steigern – trotz Verlusten im Briefgeschäft.

Eine Filiale der Österreichischen Post in Wien. Der Dienstleister verzeichnete im dritten Quartal des Jahres einen höheren Gewinn. Reuters

Eine Filiale der Österreichischen Post in Wien. Der Dienstleister verzeichnete im dritten Quartal des Jahres einen höheren Gewinn.

WienDie Österreichische Post hat im Sommer wie viele ihrer Konkurrenten von einem boomenden Paketgeschäft profitiert. Weil immer mehr Leute Waren im Internet bestellen, die dann mit der Post ausgeliefert werden, stieg das Betriebsergebnis (Ebitda) im dritten Quartal um acht Prozent auf 54,8 Millionen Euro. Das traditionelle Brief- und Werbesendegeschäft schrumpfte jedoch weiter, wie der Konzern am Freitag mitteilte. An der Börse kam der Gewinnanstieg gut an: Die Aktie legte um rund zwei Prozent auf 39,35 Euro zu.

Auch deutlich größere Konkurrenten wie die Deutsche Post profitieren vom boomenden Online-Handel und zeigen sich optimistisch für das bevorstehende Weihnachtsgeschäft. Auch die Österreichische Post will im laufenden vierten Quartal Boden gut machen: Im Gesamtjahr soll die operative Rendite (Ebitda-Marge) am oberen Ende der Bandbreite von zehn bis zwölf Prozent liegen. Nach den ersten drei Quartalen erreichte die Post hier 10,9 Prozent. 2011 erreichte der Konzern eine operative Rendite von zwölf Prozent.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×