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08.11.2012

15:56 Uhr

Metro-Supermarktkette

Real-Geschäftsführer gehen von Bord

Zwei Personalabgänge bei den Real-Supermärkten geben den Spekulationen über die Metro-Tochter neue Nahrung. Kurz vor der Entscheidung über die Zukunft der Kette verließen zwei Geschäftsführer das Unternehmen.

Was passiert mit der Supermarktkette Real? dpa

Was passiert mit der Supermarktkette Real?

DüsseldorfKurz vor der Entscheidung über die Zukunft der Metro-Supermarktkette Real nehmen zwei Geschäftsführer ihren Hut. Roland Neuwald, bislang zuständig für den Vertrieb von Real in Deutschland, und Hans-Jörg Gidlewitz, bislang Geschäftsführer Finanzen der Gruppe und der Deutschland-Gesellschaft, verließen das Unternehmen in gegenseitigem Einvernehmen, teilte Real am Donnerstag mit. Grund seien unterschiedliche Auffassungen über die strategische Ausrichtung, hieß es zur Begründung.

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Der Düsseldorfer Metro-Konzern peilt offenbar den Verkauf seines Sorgenkinds Real in Häppchen an – und zwar außerhalb des deutschen Heimatmarkts. An der Börse legen Metro-Aktien deutlich zu.

Didier Fleury, Vorsitzender der Geschäftsführung, werde die Verantwortung für den Vertrieb zusätzlich übernehmen. Henning Gieseke werde neuer Geschäftsführer Finanzen, teilte Real weiter mit. Er war zuvor für die Muttergesellschaft Metro tätig.

Metro hat die Supermarktkette bereits seit langem ins Schaufenster gestellt. Der Handelsriese möchte sich auf sein Geschäft mit Großmärkten und Europas größter Elektronikkette Media-Saturn konzentrieren. Bis zum Jahresende will der seit Januar amtierende Metro-Chef Olaf Koch über die Zukunft der Kette entscheiden. Insidern zufolge bereitet der Handelsriese die Zerschlagung des internationalen Geschäfts vor.

Die größten Einzelhändler der Welt

Platz 10

Best Buy (USA)

Das US-Amerikaner aus Richfield, Minnesota sind einer der führenden Anbieter für Unterhaltungselektronik. Der Umsatz im Jahr 2010 betrug 50,27 Milliarden Dollar.

Platz 9

Walgreens (USA)

Mit rund 7.000 Filialen in den USA und Puerto Rico, von denen ein Drittel 24 Stunden am Tag geöffnet sind, schafft es Walgreens unter die zehn größten Einzelhändler. Am Hauptsitz in Deerfield, Illinois, konnte man sich 2010 über einen Umsatz von 67,42 Milliarden Dollar freuen.

Platz 8

Home Depot (USA)

Die Amerikaner bezeichnen sich selbst als größte Baumarktkette der Welt. Was den Umsatz angeht, haben sie recht. Mit rund 68 Milliarden Dollar kann keine andere Baumarktkette mitthalten.

Platz 7

Costco Wholesale (USA)

Die 500 Cash&Carry-Märkte der US-Großhandelskette sind in den USA weit verbreitet. Der Hauptsitz liegt in der Kleinstadt Issaquah bei Seattle im Bundesstaat Washington. Mit 77,95 Milliarden Dollar fiel der Umsatz auch 2010 gigantisch aus.

Platz 6

Kroger

Was als kleiner Lebensmittelladen in Cincinnati begann, ist mittlerweile einer der größten Supermarktketten der Welt. Im Jahr 2010 setzte der Lebensmittelhändler 82,19 Milliarden Dollar um.

Platz 5

Metro (Deutschland)

Der deutsche Handelsriese aus Düsseldorf ist der drittgrößte Einzelhändler Europas. International erreicht der Dax-Konzern mit einem Umsatz von 89,08 Dollar im Jahr 2010 ebenfalls einen Spitzenplatz.

Platz 4

Tesco (Großbritannien)

Die blau-weiße Handelskette aus Cheshunt gehört schon seit Jahren zu den größten Supermarktkonzernen. Weltweit betreiben die Briten 5390 Supermärkte Großbritannien 94,185 4,104 384.389 Einzelhandel Philip Clarke

Platz 3

CVS Caremark (USA)

In der Kleinstadt Woonsocket im US-Bundesstaat Rhode Island ist die drittgrößte Handelskette der Welt beheimatet. Die Drogerie- und Pharmahändler setzten im Jahr 2010 rund 96,4 Milliarden Dollar um.

Platz 2

Carrefour (Frankreich)

Kein europäischer Einzelhändler ist größer als Carrefour. Mit 471.755 Mitarbeitern weltweit machten die Franzosen im Jahr 2010 einen Umsatz von 120,3 Milliarden Dollar. Nur ein Einzelhändler setzte mehr um.

Platz 1

Walmart (USA)

Unangefochten an der Spitze bleibt der Handelsgigant aus Bentonville, Arkansas. Gigantische 421,85 Milliarden Dollar setzte der Konzern 2010 um - bei einem Gewinn von 16 Milliarden Dollar. Weltweit beschäftigt der Konzern 2,1 Millionen Angestellte.

Von

rtr

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