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05.12.2011

12:43 Uhr

Metro-Warenhauskette

Benko liegt im Kaufhof-Bieterstreit vorne

Immobilienunternehmer Rene Benko hat im Bieterwettbewerb um Kaufhof derzeit die Nase vorn. Der Unternehmer wolle in den kommenden Tagen ein konkretes Angebot vorlegen, teilte der Verkäufer Metro mit.

Der seit Jahren geplante Kaufhof-Verkauf könnte kurz vor dem Abschluss stehen. dpa

Der seit Jahren geplante Kaufhof-Verkauf könnte kurz vor dem Abschluss stehen.

DüsseldorfIm Bieterwettbewerb um die Metro-Warenhauskette Kaufhof hat der österreichische Immobilienunternehmer Rene Benko nach Angaben des Verkäufers die Nase vorn. „Benko ist im Bieterprozess am weitesten“, sagte ein Metro-Sprecher am Montag. Der Unternehmer hatte am Wochenende angekündigt, in den kommenden Tagen ein konkretes Angebot vorzulegen, um sich die Übernahme noch vor Weihnachten zu sichern. Karstadt-Eigner Nicolas Berggruen, der wie der ehemalige KarstadtQuelle-Chef Wolfgang Urban, mit einem Konsortium ebenfalls um den Kaufhof buhlt, ist dagegen bislang nicht über eine erste Interessenbekundung hinaus gekommen.

Seit Wochen werde die Einsicht in die Bücher verwehrt, sagte ein Sprecher Berggruens. Ohne eine eingehende Unternehmensprüfung (Due Diligence) sei aber ein bindendes Angebot nicht möglich. Ein Metro-Sprecher erklärte dazu, erst wenn alle Fragen zu einem möglichen Angebot und zu den Plänen beantwortet seien, könne eine Due Diligence gestattet werden. Zuerst müsse die Seriosität der Offerte geprüft werden, bevor dem Hauptwettbewerber des Kaufhofs Einblick in die Bücher gewährt werde.

Von

rtr

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