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10.12.2015

15:02 Uhr

Milliarden-Deal in England

Deutsche Bahn sichert sich lukrativen Auftrag

Staatsbahn-Tochter DB Arriva erhält den Zuschlag für das zehn-milliarden-schwere „Northern Rail“-Projekt

Die Rolle im britischen Markt wird größer. dpa

Deutsche Bahn denkt gross

Die Rolle im britischen Markt wird größer.

Die Deutsche Bahn baut mit einem Großauftrag ihr Geschäft in Großbritannien aus. Die Tochter DB Arriva habe eine Ausschreibung für den Personenverkehr in Nordengland im Volumen von über zehn Milliarden Euro gewonnen, teilte die Bahn am Donnerstag mit.

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Die Sanierung treibt die Deutsche Bahn in den Milliardenverlust. Vorstandschef Rüdiger Grube will mit dem Projekt „Zukunft Bahn“ die Produktivität deutlich steigern. Baustellen gibt es viele – ein Überblick.

Der „Northern Rail“-Vertrag habe eine Laufzeit von neun Jahren mit der Option auf eine einjährige Verlängerung. Damit steige der Marktanteil von DB Arriva im britischen Markt von 14 auf 22 Prozent, was die DB-Tochter dort zu einem der größten Anbieter mache.
Die größten Städte in der Region sind Manchester, Leeds und Liverpool. Derzeit werden dort jährlich etwa 90 Millionen Zugreisende gezählt. Die rund 5200 Mitarbeiter des derzeitigen Betreibers will DB Arriva übernehmen.

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Die Deutsche Bahn plant, Intercity-Verbindungen in das Regionalverkehrsnetz einzubinden. Das stößt auf erbitterten Widerstand der privaten Konkurrenz, die sich in einem Brandbrief wehren.

Die mit 17 Milliarden Euro verschuldete Bahn will sowohl für ihre internationale Logistik (DB Schenker) als auch für den Personenverkehr im europäischen Ausland (DB Arriva) private Investoren finden.

Die Mehrheit an den Töchtern, die zusammen mehr als die Hälfte des Bahn-Geschäfts ausmachen, will der Staatskonzern aber behalten. Mit einem Teilverkauf von DB Arriva wird frühestens im Jahr 2017 gerechnet.

Von

rtr

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