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06.09.2011

15:00 Uhr

Milliarden für Ausstieg

RWE verkauft Tochter Amprion

RWE braucht Geld für den Atomausstieg - und den bekommt das Unternehmen jetzt durch den Verkauf der Netztochter Amprion: Ein Konsortium aus Finanzinvestoren übernehmen rund 75 Prozent des Unternehmens.

Die Konzernzentrale des Energiekonzerns RWE in Essen: Der Konzern sammelt Milliarden für den Atomausstieg ein. picture alliance

Die Konzernzentrale des Energiekonzerns RWE in Essen: Der Konzern sammelt Milliarden für den Atomausstieg ein.

EssenDer Energieversorger RWE hat den Mehrheitsverkauf an seiner Höchstspannungsnetztochter Amprion abgeschlossen. Ein Konsortium aus Finanzinvestoren aus der Versicherungswirtschaft und Versorgungswerken übernehme knapp 75 Prozent an Amprion, teilte RWE mit. Der Wert der Gesellschaft liegt bei knapp einer Milliarde Euro. Der Essener Konzern behält die strategische Führung.

Amprion betreibt das mit 11.000 Kilometern längste Höchstspannungsnetz in Deutschland. Andere Versorger hatten ihr Netz bereits verkauft. RWE hatte seine Netzgesellschaft zunächst in die eigenständige Tochter Amprion ausgelagert und im Herbst die Abgabe der Mehrheit angekündigt. Seit dem Beschluss des Atomausstiegs zählt der Schritt zum 11 Milliarden Euro umfassenden Verkaufsprogramm von Konzernteilen. RWE benötigt die Milliarden für den Umbau.

Von

dpa

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