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28.01.2014

16:20 Uhr

Milliarden-Verlust

Neue Lackierung geht für American Airlines ins Geld

Im Dezember fusionierten die Fluggesellschaften American Airlines und US Airways. Doch nun reißen Sonderaufwendungen ein Loch in die Bilanz. Ohne die einmaligen Kosten hätte es jedoch einen Gewinn gegeben.

Maschinen der US Airways (rechts) und der American Airlines. Ohne die Sonderaufwendungen wäre ein Gewinn herausgekommen. dpa

Maschinen der US Airways (rechts) und der American Airlines. Ohne die Sonderaufwendungen wäre ein Gewinn herausgekommen.

Forth WorthNach der Fusion von American Airlines und US Airways muss die große Fluggesellschaft zunächst einen Verlust verdauen. Sonderaufwendungen rissen im Schlussquartal ein dickes Loch in die Bilanz. Unterm Strich fiel ein Minus von 2,0 Milliarden Dollar (1,5 Mrd Euro) an, wie die neue American Airlines am Dienstag am Sitz im texanischen Fort Worth verkündete.

Die beiden Airlines hatten ihren Zusammenschluss seit Februar vorbereitet und Anfang Dezember besiegelt. Für die alte American Airlines war dies gleichzeitig der Ausweg aus der Insolvenz. „Die ersten Ergebnisse unseres Zusammenschlusses sind sehr positiv“, erklärte Firmenchef Doug Parker. Ohne die Sonderaufwendungen wäre ein Gewinn herausgekommen, rechnete das Management vor.

Die Fluggesellschaft muss unter anderem ihre Buchungssysteme vereinheitlichen, Flugzeuge umlackieren und ihr Streckennetz aufeinander abstimmen. Das geht zunächst ins Geld. Die Erwartung ist, dass langfristig gemeinsam Geld gespart werden kann und mehr Passagiere angelockt werden. Auf vergleichbarer Basis stieg der Umsatz im Schlussquartal um 9 Prozent auf 10,0 Milliarden Dollar.

Von

dpa

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