Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

23.03.2011

15:57 Uhr

Mode-Zar Ortega

Zara-Mutter Inditex bringt Milliardengewinne

Trotz der Krise im eigenen Land legte das Textil-Imperium Inditex 2010 einen Gewinnsprung hin. Firmengründer Amancio Ortega kann mit einer dicken Dividende rechnen.

Zara-Filiale in Madrid: Die Textilkette Inditex soll vor allem in Asien expandieren. Quelle: Reuters

Zara-Filiale in Madrid: Die Textilkette Inditex soll vor allem in Asien expandieren.

MadridDer spanische Mode-Zar Amancio Ortega, Gründer des Firmenimperiums Inditex um die Kette Zara, kann auf eine Dividende von fast 600 Millionen Euro hoffen. Dies geht aus der Ankündigung des Konzerns hervor, den Kapitaleignern eine Dividende von 1,60 Euro pro Aktie auszuschütten. 

Wie das Onlineportal elpais.com am Mittwoch berichtete, kontrolliert der 74-jährige Ortega über verschiedene Beteiligungen fast 370 Millionen Inditex-Aktien, 59,3 Prozent des Unternehmenskapitals. Der 74-Jährige, dessen Anteile an dem Konzern auf einen Börsenwert von 21 Milliarden Euro beziffert werden, gilt als der reichste Spanier und nach Angaben der US-Zeitschrift „Forbes“ als der siebtreichste Mann der Welt.

Inditex erzielte nach der am Mittwoch vorgelegten Bilanz im Jahr 2010 einen Nettogewinn von 1,7 Milliarden Euro, 32 Prozent mehr als im Vorjahr. Geschäftsführer Pablo Isla, der im Juli Ortegas Nachfolge als Konzernchef antreten soll, kündigte an, dass das Unternehmen vor allem auf den asiatischen Märkten expandieren wolle. Zara und die anderen zu Inditex gehörenden Mode-Ketten verfügten Ende 2010 in Asien über 645 Läden, 160 mehr als ein Jahr zuvor.

Ortega hatte seine beispiellose Karriere mit einem kleinen Bekleidungsgeschäft im Nordwesten Spaniens begonnen und daraus binnen weniger Jahrzehnte einen der größten Textilkonzerne der Welt gemacht. Zu seinem Firmen-Imperium gehören neben Zara acht weitere Ketten wie Bershka, Pull and Bear oder Massimo Dutti. Sein designierter Nachfolger Isla hatte maßgeblichen Anteil daran, dass Zara auf den asiatischen Märkten expandierte und den Vertrieb seiner Modeartikel auch auf das Internet ausweitete.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×