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02.06.2014

09:52 Uhr

Modebranche

Umsatzverlust durch schlechte Umkleidekabinen

Viele Modeläden könnten mit besseren Umkleidekabinen mehr Umsatz machen: Trendforschern zufolge ist das der Ort, „der am meisten vernachlässigt wird“. Digitale Lösungen könnten das Problem beseitigen.

Blick in die Filiale einer Modekette. Reuters

Blick in die Filiale einer Modekette.

OsnabrückZahlreichen Modeläden geht nach Ansicht von Trendforscher Andreas Steinle wegen unvorteilhafter Umkleidekabinen Umsatz verloren. Die Umkleidekabine sei der Ort im Laden, „der am meisten vernachlässigt wird“, sagte Steinle der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.„Sie ist meist fies ausgeleuchtet und man fühlt sich hässlich.“ Wer ein Kleidungsstück mit in die Umkleidekabine nehme, bei dem sei „die Kaufbereitschaft ja da. Und genau an der Stelle gehen die meisten Kunden verloren“, sagte der Geschäftsführer des Zukunftsinstituts in Frankfurt am Main der Zeitung.

Steinle zeigte sich aber zuversichtlich, dass deprimierende Aufenthalte in der Umkleidekabine schon bald der Vergangenheit angehören werden: „Mittlerweile gibt es Technologien, die über virtuelle Spiegel anzeigen, welche Teile zu dem Kleidungsstück, das ich mir ausgesucht habe, passen. Ich probiere etwa eine Hose an und bekomme dann auf einer Projektion eingeblendet, welches Oberteil gut aussehen würde.“ Es gebe bereits erste Unternehmen, die diese Technologie testeten.

Von

afp

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