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15.12.2015

14:07 Uhr

Modehandel

Milder Herbst macht H&M zu schaffen

Milde Temperaturen, maues Herbstgeschäft: Für Modekette Hennes & Mauritz ist der deutsche Markt besonders wichtig, allerdings verkaufte H&M hier zuletzt nicht so viel wie erwartet. Besser lief es für Konkurrent Inditex.

Der Modehändler fokussiert sein Wachstum vor allem auf den Online-Handel, China und die USA. dpa

H&M-Filiale in Berlin

Der Modehändler fokussiert sein Wachstum vor allem auf den Online-Handel, China und die USA.

StockholmZu milde Temperaturen in Nordamerika und in Europa haben bei der schwedischen Textilkette Hennes & Mauritz (H&M) das Herbstgeschäft eingetrübt. Der Umsatz stieg zwar im Schlussquartal der Schweden von September bis November um 14 Prozent auf 48,7 Milliarden schwedische Kronen (5,2 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Dienstag in Stockholm mitteilte. Analysten hatten jedoch mehr erwartet. Der deutsche Markt ist besonders wichtig für H&M, hierher stammen 20 Prozent des Umsatzes.

Beim Konkurrenz-Unternehmen Inditex, in Deutschland mit der Modekette Zara vertreten, hatte zuletzt vor allem die anziehende Nachfrage aus Spanien zu einem Gewinnsprung geführt.

Unterdessen hat H&M im abgelaufenen Geschäftsjahr 413 Neueröffnungen zu verbuchen, das war mehr als geplant. Der Konzern, zu dem auch Ketten wie Cos, Monki oder Cheap Monday gehören, eröffnete allein im November 117 neue Läden. H&M fokussiert sein Wachstum vor allem auf China und die USA, außerdem bauen die Schweden ihr Online-Geschäft aus.

Von

dpa

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