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29.01.2015

08:50 Uhr

Modekonzern

Gerry Weber tritt auf der Stelle

Das Jahresziel von 900 Millionen Umsatz hat der Modekonzern Gerry Weber verfehlt. 2014 sei für die Branche schwierig gewesen, konstatierte der Vorstand. Schuld seien auch die wirtschaftlichen und politischen Krisen.

Ende eines durchwachsenen Jahres: Für 2014 hat Gerry Weber seine Umsatzziele nicht erreicht. dpa

Ende eines durchwachsenen Jahres: Für 2014 hat Gerry Weber seine Umsatzziele nicht erreicht.

DüsseldorfWetterkapriolen haben den Modekonzern Gerry Weber im vergangenen Jahr ausgebremst. In dem Ende Oktober abgelaufenen Bilanzjahr 2013/14 verharrte der Umsatz mit 852,1 Millionen Euro auf Vorjahresniveau, wie die westfälische Modefirma am Donnerstag mitteilte.

Das operative Ergebnis kletterte leicht um 2,9 Prozent auf 108,9 Millionen Euro. Damit verfehlte Gerry Weber die Analystenschätzungen. Der Vorstand hatte im November seine Jahresziele kassiert, die ursprünglich Erlöse von 900 Millionen Euro vorsahen und ein Ebit von 120 Millionen.

2014 sei wie das Vorjahr kein gutes Jahr für die gesamte Modeindustrie in Deutschland und Europa gewesen, konstatierte der Vorstand nun. Neben dem verregneten Sommer, dem milden Herbst und Winter hätten die politischen und wirtschaftlichen Krisen die Kunden verunsichert.

Einen Ausblick auf das laufende Jahr will der Vorstand im Februar zur Bilanzpressekonferenz geben ebenso wie den Stand der geplanten Übernahme des Modeunternehmens Hallhuber. Im Februar soll der Sohn von Konzerngründer Gerhard Weber, Ralf Weber, an die Spitze des Konzerns rücken. Der 73-jährige Modepatriarch Gerhard Weber war im Herbst abgetreten.

Von

rtr

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