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14.01.2011

10:42 Uhr

Möbelkette

Ikea erreicht trotz Russland-Schwäche Rekordgewinn

Ikea konnte seine Probleme auf dem wichtigen russischen Markt sehr ordentlich kompensieren: Die schwedische Möbelkette erreichte im abgelaufenen Geschäftsjahr so viel verdient wie noch nie.

Ikea schafft es mit seinem Gewinn hoch hinaus. Quelle: dpa

Ikea schafft es mit seinem Gewinn hoch hinaus.

HB STOCKHOLM. Ikea hat im abgelaufenen Geschäftsjahr, das am 31. August endete, wieder Rekordgewinne eingefahren. Hohe Verluste in Russland schmälerten sie jedoch deutlich. Der Nettogewinn stieg um 6,1 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro. Nach Angaben der Stockholmer Zeitung "Dagens Nyheter" belasteten Verluste in St. Petersburg das Ergebnis mit umgerechnet 670 Millionen Euro.

Beim Umsatz legte die in Älmhult beheimatete Kette um 7,7 Prozent auf 23,1 Milliarden Euro zu. Ikea ist nicht an der Börse notiert und hat als Familienunternehmen im vergangenen Herbst zum ersten Mal überhaupt Gewinnzahlen veröffentlicht. Konzernchef Mikael Ohlsson stufte das abgelaufene Geschäftsjahr als "gut trotz einer schwierigen Marktsituation" ein.

In St. Petersburg hatte das Möbelhaus unter wegen umstrittenen Kosten für Stromlieferungen hohe Verluste eingefahren. Ikeas Gründer und Haupteigner Ingvar Kamprad (84) gilt mit einem geschätzten Vermögen von über 20 Milliarden Euro als einer der reichsten Menschen der Welt.

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