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04.08.2012

13:51 Uhr

„Murks“ beim Bau

Berliner Großflughafen könnte noch später starten

Der Flughafen Berlin Brandenburg könnte wohl noch später eröffnen als bislang erwartet. Schuld sind einem Medienbericht zufolge schlampige Arbeiten an der Brandschutzanlage im Terminal. Hier habe es viel „Murks“ gegeben.

Noch lange nicht startklar: Der Flughafen Berlin Brandenburg. dpa

Noch lange nicht startklar: Der Flughafen Berlin Brandenburg.

BerlinDie Eröffnung des krisengeplagten neuen Berliner Großflughafens könnte sich einem Zeitungsbericht zufolge auf den Sommer 2013 verschieben. Es sei gut möglich, dass sich die Inbetriebnahme erneut verzögere, berichtete die „Berliner Zeitung“ am Samstag unter Berufung auf Kreise der Flughafengesellschafter. Dieses Mal gehe es aber nur um wenige Monate. Der neue Eröffnungstermin werde voraussichtlich erst Mitte September feststehen. Das Hauptproblem sei weiter die Brandschutzanlage im Terminal.

Als im Frühjahr die Arbeiten beschleunigt worden seien, um den damals noch angepeilten Starttermin Anfang Juni zu halten, habe es viel „Murks“ gegeben. „So wurde bei der Verlegung von Kabeln die Traglast der Kabelkanäle zum Teil weit überschritten“, zitierte die Zeitung einen Kenner der Materie. Zudem seien in etlichen Kabelkanälen Leitungen für Starkstrom, Schwachstrom und Kommunikation zusammengefasst worden, was unzulässig sei. Nun seien umfangreiche Umbauten nötig.

Erst am Mittwoch hatte bereits Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) den Starttermin im März als nicht gesichert bezeichnet. Ob dieser Termin haltbar sei, könne er derzeit nicht sicher beantworten, hatte er in der ARD gesagt. Der Bund ist neben den Ländern Berlin und Brandenburg, die jeweils 37 Prozent des Kapitals halten, mit 26 Prozent dritter Eigentümer der Flughafengesellschaft Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Die-Neue-Weltordnung

04.08.2012, 15:16 Uhr

Hihi, jaja. Wenn man sich schon auf die Stasi verlässt.

Evtl das Projekt an Siemens vergeben und dafür sorgen, dass Beamte und Politiker Hausverbot bekommen. Immerhin, die SED Genossen haben prächtig an alle dem verdient. Jeder Tag, was der Bau länger dauert, bringt fast Millionen in die Hände der ehemaligen SED Genossen. Also kein Stress.

Nette Grüße aus Berlin

Nachwuchs

04.08.2012, 20:08 Uhr

Schlechte Arbeit? Dies bei "Made in Germany" unter Aufsicht von Experten? Die Verantwortlichen haben doch Prämien für hervorragend geleistete Arbeit erhalten!

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