Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

22.07.2014

18:00 Uhr

Mutmaßliche Verbindungen nach Peking

China zensiert Kritik an Alibaba

Alibaba soll Kontakte zu Pekinger Funktionären pflegen. Der Volksrepublik China gefällt die Berichterstattung über die Gerüchte gar nicht: Die Behörden haben Beiträge mit Namen der Funktionäre gelöscht.

Der Onlinehändler Alibaba steht wegen möglicher Verbindungen nach Peking in der Kritik. Das gefällt  der Volksrepublik China offenbar gar nicht. AFP

Der Onlinehändler Alibaba steht wegen möglicher Verbindungen nach Peking in der Kritik. Das gefällt der Volksrepublik China offenbar gar nicht.

PekingDie chinesischen Behörden haben nach Erkenntnissen von Experten aus Hongkong Blogeinträge über mutmaßliche Verbindungen des Onlinehändlers Alibaba zu Familien von Pekinger Funktionären gelöscht. Die Beiträge auf der Plattform Weibo – einer Art Twitter der Volksrepublik – seien der Zensur zum Opfer gefallen, erklärten Mitglieder des Projektes Weiboscope, das von der Universität von Hongkong betrieben wird. Bei der Löschung sei es nicht in erster Linie um Alibaba gegangen, sondern darum, dass Funktionäre sowie ihre Söhne und Enkel mit Investitionen erwähnt worden seien, sagte der Wissenschaftler Fu King-wa.

Der Konzern bereitet sich zurzeit auf einen Börsengang in den USA vor und steht unter anderem wegen seiner Beteiligungen und der Unternehmensführung im Interesse der Öffentlichkeit. Am Montag hatte das Unternehmen erklärt, nur der Markt sei an Alibaba beteiligt. Die größten Aktionäre sind der US-Internetkonzern Yahoo mit 22,5 Prozent und der japanische Mobilfunker SoftBank mit 34,3 Prozent.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×