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07.01.2005

18:48 Uhr

Nach der Flut in Südasien

LTU erwartet Umsatzrückgang

Die Ferienfluggesellschaft LTU rechnet auf Grund der Flutkatastrophe in Südasien und Ostafrika mit sinkenden Umsätzen.

HB FRANKFURT. „Der Rückgang betrifft nicht nur die Krisenregion, sondern weltweit alle von LTU angeflogenen Ziele“, zitierte die Tageszeitung „Die Welt“ LTU-Geschäftsführer Jürgen Marbach am Freitag vorab (Samstagausgabe). In der ersten Januarwoche seien 15 Prozent weniger Flüge gebucht worden als in der vergleichbaren Vorjahreswoche. Auf Grund der Flutkatastrophe erwartet Marbach ein schwieriges Geschäftsjahr 2005. „Das Jahr wird kein Selbstläufer. Wir werden in diesem Jahr etwas mehr strampeln müssen.“ Die Leute würden derzeit angesichts der Bilder aus den Krisenregionen nicht an Urlaub denken.

LTU hatte zuletzt mitgeteilt, nach der Flutkatastrophe weiter auf die Malediven und nach Sri Lanka zu fliegen. Flüge in das thailändische Phuket hat LTU vorerst bis zum 31. Januar eingestellt. Im Juli hatte LTU bekannt gegeben, das für 2004 angepeilte Ergebnis auf Grund gestiegener Treibstoffpreise zu verfehlen. Das Ergebnis solle aber deutlich besser als 2003 ausfallen, 2005 wollte die Fluglinie wieder schwarze Zahlen schreiben. Ursprünglich hatte LTU für 2004 mit einem Jahresüberschuss in einstelliger Millionenhöhe gerechnet.

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