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07.03.2012

09:21 Uhr

Nach Gewinneinbruch

KlöCo erwartet nur allmähliche Besserung

Die Unsicherheit über die Konjunkturentwicklung hat die Nachfrage nach Stahl gebremst. Das hat Klöckner & Co im vergangenen Jahr deutlich zu spüren bekommen. Der Gewinn brach ein. Jetzt ist die Dividende gestrichen.

Das Firmenemblem von Klöckner und Co. vor dem Eingang der Firmenzentrale. dapd

Das Firmenemblem von Klöckner und Co. vor dem Eingang der Firmenzentrale.

DüsseldorfNach dem Gewinneinbruch 2011 erwartet der Stahlhändler Klöckner & Co im ersten Halbjahr nur langsam anziehende Geschäfte. Im ersten Quartal peile der Konzern ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 40 bis 50 Millionen Euro an, hieß es in einer am Mittwoch im Internet veröffentlichten Präsentation. Das wäre zwar mehr als die 14 Millionen Euro im Schlussquartal 2011. Im Vorjahreszeitraum hatte KlöCo aber mehr als das Doppelte verdient. Im zweiten Quartal will Vorstandschef Gisbert Rühl das operative Ergebnis gegenüber dem ersten weiter verbessern. Eine Vorhersage für das zweite Halbjahr sei aber noch nicht möglich.

Wegen der schwächeren Nachfrage, des Preisverfalls und höherer Abschreibungen schmolzen 2011 die Gewinne des im MDax notierten Konzerns dahin. Das Ergebnis nach Anteilen Dritter fiel auf zwölf von zuvor 78 Millionen Euro. Eine Dividende gibt es nicht. 2012 rechnet KlöCo zwar mit einer steigenden Stahlnachfrage in Amerika, aber mit einer rückläufigen in Europa. Zukäufe stünden zumindest im ersten Halbjahr nicht im Fokus, erläuterte das Unternehmen. Der Konzern will etwa 700 seiner rund 11.000 Arbeitsplätze streichen. 200 Stellen seien bereit im Schlussquartal 2011 abgebaut worden. Eine konkrete Prognose für 2012 gibt KlöCo nicht. Absatz, Umsatz und operatives Ergebnis sollen aber steigen.

Von

rtr

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