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21.02.2014

13:04 Uhr

Nach Gläubiger-Votum

Strenesse will wieder Gewinn machen

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Strenesse mit einem Verlust von 8,1 Millionen Euro. Ein Sanierungsplan soll die Kosten beim Modeanbieter drücken und so zu schwarzen Zahlen führen. Auch Stellenabbau ist geplant.

Im nächsten Geschäftsjahr will der Modeanbieter Strenesse wieder schwarze Zahlen schreiben. dpa

Im nächsten Geschäftsjahr will der Modeanbieter Strenesse wieder schwarze Zahlen schreiben.

Nördlingen Trotz eines Umsatzeinbruchs und tiefroter Zahlen hofft der Modeanbieter Strenesse nach der Zustimmung der Gläubiger zu einem Sanierungskonzept auf eine Rückkehr in die schwarzen Zahlen.

Im Geschäftsjahr 2015/16 (31. Mai) werde wieder ein positives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen erwartet, teilte die Strenesse AG nach dem Votum der Gläubigerversammlung vom Donnerstagabend mit.

Die größten Textileinzelhändler Europas

Der Bekleidungsmarkt in Europa

Auch wenn es viele bekannte Modeketten gibt – ihr jeweiliger Marktanteil ist recht gering. Das hängt nur teilweise mit dem Online-Handel zusammen. Vor allem vertreiben auch Discounter wie Aldi oder Lidl viel Bekleidung. Die Daten beziehen sich auf das Jahr 2012.

H&M

4,71 Prozent Marktanteil in Europa

Inditex (Zara u.a.)

3,93 Prozent

C&A

2,21 Prozent Marktanteil

Marks&Spencer

1,68 Prozent

Next

1,53 Prozent

Primark

1,36 Prozent

Arcadia

1,2 Prozent

Esprit

0,85 Prozent

TK Maxx

0,8 Prozent

Kik

0,65 Prozent

Quelle

Mintel (über statista.de)

Die Inhaber einer Zwölf-Millionen-Euro-Schuldverschreibung hatten entschieden, dass Strenesse erst 2017 eine eigentlich schon in diesem März fällige Anleihe zurückzahlen muss. Bis dahin soll ein Sanierungsplan umgesetzt werden, der einen Personalabbau beinhaltet. In diesem Geschäftsjahr rechnet Strenesse mit einem Verlust von 8,1 Millionen Euro bei einem Umsatz von 44,2 Millionen Euro.

Von

dpa

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