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16.11.2012

10:35 Uhr

Nach Handelsblatt-Bericht

Flexstrom legt geplante Anleihe auf Eis

Wegen seiner Zahlungsmoral steht der Energievertrieb Flexstrom unter Beobachtung großer Stromkonzerne. Die Begebung einer Anleihe legt das Unternehmen daher auf Eis.

Energiekonzerne fürchten, dass Flexstrom auf Dauer nicht seine Billigpreise durchhält. dpa

Energiekonzerne fürchten, dass Flexstrom auf Dauer nicht seine Billigpreise durchhält.

DüsseldorfDer Energievertriebsfirma Flexstrom legt eine geplante Anleihe über 35 Millionen Euro auf Eis. Eine faire Bewertung der Emission erscheine nicht mehr möglich, nachdem das Handelsblatt und andere Medien kritisch über das Unternehmen berichtet hatten. Nach Informationen der Zeitung befindet sich Flexstrom bei allen vier großen Stromkonzernen nach häufigem Zahlungsverzug unter Beobachtung.

„Nach reiflicher Überlegung“ habe sich das Unternehmen entschlossen, die Begebung der Anleihe zu verschieben. Die Handelsaufnahme war ursprünglich für 4. Dezember im Bondm-Segment der Börse Stuttgart geplant.

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Ende Juni 2012 hatte Flexstrom 570.000 Privatkunden, die Strom und Gas von dem Unternehmen bezogen. Auch ohne die Mittel aus der Anleihe sei der geplante Wachstumskurs zu verfolgen, wurde Flexstrom-Chef Robert Mundt in einer Mitteilung zitiert.

Von

mdo

Kommentare (7)

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martino

16.11.2012, 11:10 Uhr

Bin auch Kunde bei Flexstrom und bin so enttäuscht von diesem System der Abzocke, dass ich alle Verträge stornieren werde.

Keinen Service, Ignoranz und nur Abzocke gegenüber dem Kunden.

Preiserhöhungen von über 25 % sind bei mir angemahnt worden. habe gekündigt diese wurde aber nicht akzeptiert und mit fadenscheinigen Argumenten bei meinem neuen Anbieter dargestellt.

Eine reine Abzocke nichts mehr

Account gelöscht!

16.11.2012, 12:34 Uhr

Schon vor 2-3 jahren wurde in allen Foren vor Flextrom gewarnt und es wurde gemunkelt, dass Flexstrom das nächste Teladafax ist.

Offenbar haben die Leute aus Gier nach 1-2 ct billigerem Strom alle Warnungen in den Wind geschlagen. Diese Kunden habens nicht besser verdient.

Hamburgo

16.11.2012, 12:55 Uhr

Auch ich bin ein FlexStrom-Kunde und darüber hinaus auch noch bei FlexGas.

Bei mir flatterten von beiden Unternehmen Preiserhöhungen von weit über 50% ins Haus.

Danach habe ich das Abbuchungs-Konto leer geräumt, mit der logischen Folge, dass die Lastschriften platzten.

Von nun an habe ich erstmal die Kontrolle über den Zahlungsverkehr und überweise die ursprünglichen Abschlagszahlungen + 10% marktübliche Preiserhöhung.

Ich bin ja kein Unmensch und ignoriere ja nicht die normale Marktentwicklung.

Wenn sie mehr von mir haben wollen, dann müssen sie halt klagen und da rechne ich mir gute Chancen aus, weil das BGH in Sachen Dispo-Zinsen festgelegt hat, dass alles größer 16% mit Wucher gleichzusetzen ist.

Ansonsten können FlexStrom und FlexGas die Verträge ja kündigen.
Ich habe jedenfalls keine Lust mehr mit Denen rumzuzackern.

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