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11.12.2012

10:37 Uhr

Nach Insolvenz

Lürssen-Werft erhält grünes Licht bei P+S

Offenbar war die Bremer Werft mit ihrem Angebot für den insolventen Wettbewerber P+S erfolgreich. Von Vorteil war demnach die ähnliche Geschäftsausrichtung. Lürssen will einen Großteil der P+S-Arbeitsplätze erhalten.

Im geöffneten Baudock der Lürssen-Werft in Bremen ist eine neue Yacht zu sehen. dpa

Im geöffneten Baudock der Lürssen-Werft in Bremen ist eine neue Yacht zu sehen.

WolgastIm Kaufverfahren um die insolvente P+S-Werft in Wolgast in Mecklenburg-Vorpommern bekommt voraussichtlich die seit Wochen als Favorit gehandelte Bremer Lürssen-Werft den Zuschlag. Wie die Nachrichtenagentur dpa aus zuverlässiger Quelle erfuhr, hat die Werft das beste Angebot vorgelegt. Danach wolle die Werft mehr als 350 von einst rund 540 Arbeitsplätzen erhalten. Lürssen ist wie die Wolgaster P+S-Werft im Marineschiffbau tätig. „Bei beiden Werften passt es einfach“, hieß es. Damit wurde ein Bericht der „Ostsee-Zeitung“ vom Dienstag bestätigt.

Derzeit werden dpa-Informationen zufolge Details des Kaufvertrages zwischen der Werft und der Insolvenzverwaltung verhandelt. Am 17. Dezember wird voraussichtlich der Gläubigerausschuss über den Vertrag entscheiden. Neben Lürssen hatten die arabische ADM-Gruppe und die Rostocker Tamsen-Werft ein Angebot abgegeben. Für die Schwesterwerft in Stralsund gibt es bislang kein Angebot.

Von

dpa

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