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24.07.2015

18:35 Uhr

Nach Lieferstopp bei Real

Die Regale füllen sich langsam wieder

Bei Real füllen sich die Regale langsam wieder. Die Metro-Tochter hat sich nach einem Lieferstopp wieder mit einigen Markenherstellern geeinigt. Doch der Streit um zu hohe Kosten ist noch nicht komplett vom Tisch.

Die Supermarktkette Real kann die ersten Lücken in den Regalen wieder füllen. dpa

Einigung mit ersten Zulieferern

Die Supermarktkette Real kann die ersten Lücken in den Regalen wieder füllen.

MönchengladbachNach dem Lieferstopp wichtiger Markenhersteller füllen sich bei der SB-Warenhauskette Real die Lücken in den Regalen langsam wieder. Mit Müller-Milch, Danone und Mondelez („Milka“, „Philadelphia“) sei inzwischen eine Einigung erzielt worden, berichtete am Freitag eine Sprecherin der Supermarktkette. Auch Haribo beliefert Real inzwischen wieder. In Haribo-Unternehmenskreisen hieß es, man habe sich nach intensiven Verhandlungen vorübergehend einigen können.

Bei anderen Lieferanten steht eine Lösung des nun schon seit Wochen schwelenden Streits aber offenbar noch aus. Man gehe davon aus, „schnellstmöglich auch weitere Einigungen erzielen zu können“, hieß es bei Real. Das Unternehmen werde aber weiterhin keine Auseinandersetzung scheuen, um für das Unternehmen, seine Mitarbeiter und Kunden das Beste zu erreichen.

Diese Händler bewerten die Kunden am besten

Platz 10

Douglas (Vorjahr: Platz 5)

Platz 9

Aldi (Vorjahr: Platz 15)

Platz 8

Tchibo (Vorjahr: Platz 11)

Platz 7

Drogerie Müller (Vorjahr: Platz 8)

Platz 6

Rossmann (Vorjahr: Platz 4)

Platz 5

Otto (Vorjahr: Platz 17)

Platz 4

Thalia (Vorjahr: Platz 6)

Platz 3

Ikea (Vorjahr: nicht gelistet)

Platz 2

Amazon (Vorjahr: Platz 2)

Platz 1

dm (Vorjahr: Platz 1)

Quelle: OC&C-Proposition-Index 2014, 2015; OC&C-Analyse

Der Lieferstopp mehrerer Markenhersteller hatte in den vergangenen Wochen zu sichtbaren Lücken in den Regalen der Supermarktkette geführt. Ausgelöst worden war der Streit durch die Entscheidung des Real-Mutterkonzerns Metro, die gesamte Verrechnung des Warengeschäfts der Tochter Real und der Metro-Großmärkte in Deutschland an den Dienstleister Markant zu übergeben.

Die Metro-Töchter wollen damit ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern. Doch einige der betroffenen Markenhersteller hatten das Gefühl, bei der Neuordnung der Lieferbeziehung unangemessen zur Kasse gebeten zu werden und wehrten sich.

Von

dpa

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