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20.05.2014

13:12 Uhr

Nach Preiserhöhung

Granini steigert seinen Gewinn

Die Preise an den Rohstoffmärkten steigen, so erhöhte die Eckes-Granini-Gruppe 2013 auch die Preise für ihre Säfte. Der Jahresabschluss legt nahe, dass das Konzept aufging, auch wenn einige Händler unzufrieden waren.

Auch Fruchtsafthersteller spüren die Veränderungen an den Rohstoffmärkten und Spekulationen von Investoren: Granini schließt auch weitere Preiserhöhungen nicht aus. dpa

Auch Fruchtsafthersteller spüren die Veränderungen an den Rohstoffmärkten und Spekulationen von Investoren: Granini schließt auch weitere Preiserhöhungen nicht aus.

Nieder-OlmDie Eckes-Granini-Gruppe („hohes C“, „granini“) hat im vergangenen Jahr nach höheren Abgabepreisen für den Handel ein besseres Ergebnis erzielt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei um knapp elf Prozent auf 58,3 Millionen Euro geklettert, teilte die Gruppe am Dienstag im rheinland-pfälzischen Nieder-Olm mit. Den Jahresüberschuss nannte sie nicht.

Gegen die Preiserhöhung gab es nach Unternehmensangaben einzelne Widerstände im Handel. Firmenchef Thomas Hinderer rechnet erstmal nicht mit einer weiteren Erhöhung, wollte dies aber auch nicht ausschließen.

Deutschlands größte Getränkehersteller

Platz 10

PepsiCo - 9,75 Millionen Hektoliter

Während Pepsi dem großen roten Konkurrenten international die Stirn bieten kann – in Deutschland schafft es die Limo-Marke nur knapp in die Top 10. Zu den Marken des Konzerns gehören unter anderem Mountain Dew, 7 Up, Tropicana und der Energydrink Rockstar.
Quelle: Lebensmittelzeitung, Daten für 2012

Platz 9

Oettinger-Gruppe - 10,6 Millionen Hektoliter

Mit der Fokussierung auf billiges Bier ist die Oettinger-Gruppe zu einer der größten Brauereien des Landes aufgestiegen.

Platz 8

Riha Richard Hartinger - 11 Millionen Hektoliter

Riha ist Deutschlands größter Fruchtsafthersteller. Dazu zählt etwa die Marke Fruchtquell.

Platz 7

AB-Inbev - 12 Millionen Hektoliter

Die Brauerei-Gruppe steht für Marken wie Beck's und Hasseröder.

Platz 6

Radeberger - 13 Millionen Hektoliter

Die Brauerei gehört zum Oetker-Imperium und vertreibt ab 2015 Pepsi-Produkte in ganz Deutschland.

Platz 5

Bitburger- 14 Millionen Hektoliter

Die Brauerei aus der Eifel hat neben der Stammmarke etliche weitere Biermarken im Angebot wie König Pilsener oder Licher.

Platz 4

Schäff-Gruppe - 19 Millionen Hektoliter

Das Aldi-Mineralwasser Altmühltaler stammt von der Schäff-Gruppe ebenso wie zahlreiche andere Eigenmarken von Discountern.

Platz 3

Hansa-Heemann - 24 Millionen Hektoliter

Auch an Rang drei steht ein Produzent von Handelsmarken für Discounter.

Platz 2

Mitteldeutsche Erfrischungsgetränke MEG - 26,8 Millionen Hektoliter

Die 100-prozentige Tochter der Schwarz-Gruppe produziert alle Handelsmarken der konzerneigenen Supermarktketten Lidl und Kaufland und hat es damit innerhalb weniger Jahre an die Spitze der deutschen Getränkehersteller geschafft. Das Unternehmen aus Sachsen-Anhalt ist heute der größte Mineralwasserproduzent Deutschlands.

Platz 1

Coca-Cola - 36,5 Millionen Hektoliter

Der rote Riese regiert auch den Getränkemarkt in Deutschland mit deutlichem Abstand. Die Zentrale zog 2003 von Essen nach Berlin. Mit Fanta wurde eine der großen internationalen Marken des Konzerns von der deutschen Tochter erfunden.

Höhere Rohstoffkosten und rückläufige Märkte forderten die Fruchtsaftbranche laut Eckes-Granini heraus. Der Absatz legte 2013 dennoch um 5,2 Prozent auf 902 Millionen Liter zu, der Umsatz um 3,6 Prozent auf 911 Millionen Euro. Für das Geschäftsjahr 2014 rechnet die Gruppe mit einem leichten Plus. Der gesamte Fruchtgetränkemarkt stehe beim Absatz aber weiter unter Druck. Eckes-Granini beschäftigt nach eigenen Angaben rund 1850 Mitarbeiter.

Von

dpa

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