Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

25.08.2013

13:18 Uhr

Nächster Zukauf

Etihad wirft einen Blick auf Alitalia

Etihad sieht sich schon wieder nach einem neuen Kooperationspartner in Europa um. Nach dem Einstieg bei Air Berlin und in Serbien winkt jetzt die nächste Airline-Beteiligung – möglicherweise in Italien.

Ein Alitalia-Flugzeug hebt am Flughafen Rom Fiumicino ab. Kann Etihad die Verluste stoppen? Reuters

Ein Alitalia-Flugzeug hebt am Flughafen Rom Fiumicino ab. Kann Etihad die Verluste stoppen?

MailandDie angeschlagene Fluggesellschaft Alitalia führt einem Zeitungsbericht zufolge Kooperationsgespräche mit Etihad Airways. Diese könnten auch zur Folge haben, dass Etihad sich an der Verluste schreibende italienischen Fluggesellschaft beteiligt, berichtete die Mailänder Wirtschaftszeitung „Il Sole 24 Ore“ am Wochenende unter Berufung auf nicht näher genannte Unternehmenskreise. Alitalia gehört zu 25 Prozent zu Air France-KLM.

Etihad aus Abu Dhabi könnte damit vor einer neuen Einkaufswelle in Europa stehen. Etihad hält bereits knapp 30 Prozent an der deutschen Gesellschaft Air Berlin. Anfang des Monats hatte sich Etihad an Jat Airways aus Serbien beteiligt. Während in Europa viele Airlines rote Zahlen schreiben, geht es mit den Fluggesellschaften vom Persischen Golf unaufhaltsam nach oben.

Alitalia ist ein Dauersanierungsfall und kommt schon seit Jahren nicht mehr aus den roten Zahlen heraus. Etihad wäre ein möglicher Hoffnungsträger für das italienische Unternehmen, um Alitalia endlich wieder in die schwarzen Zahlen zu bringen. Alitalia wollte eine mögliche Beteiligung von Etihad am Wochenende nicht kommentieren.

Einen ähnlichen Rettungsversuch hat Etihad bereits vor wenigen Wochen in Serbien gestartet. Die serbische Regierung in Belgrad hatte Anfang des Monats 49 Prozent an der ebenfalls defizitären Staatsairline Jat Airways an den Konkurrenten aus Abu Dhabi verkauft. Die neuen Miteigentümer vom Persischen Golf haben gleich für einen Namenswechsel gesorgt, die Gesellschaft aus Serbien heißt künftig „Air Serbia“. Jat Airways ist noch der alte Name aus den Zeiten des jugoslawischen Zentralstaats.

Kommentare (6)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Mentor54

25.08.2013, 13:41 Uhr

Müssen die Geld haben, dass sie sich erlauben können, so viel davon sinnlos zu verbrennen.

helmi

25.08.2013, 17:58 Uhr

Die sollen doch Air Berlin total übernehmen,mit Italien holt man doch keinen Blumentopf.

TURKISH

25.08.2013, 18:25 Uhr

LOL

Waren die Vorstände von Etihad zu lange in der Sonne von Abu Dhabi?

Wer heute noch Geld in Europa investriert muss zu viel davon haben. Ganz Europa ist ein lächerlicher, überschuldeter Rentnerverein! Für Europa gibt es nur noch eine Richtung: Steil bergab!

Würden sie einem 92 jährigen Rentner der schon 400.000€ Schulden und eine Minirente von 500€ hat nochmal einen Kredit in Höhe von weiteren 400.000€ geben??? Jeder der noch in dieses Rentnereuropa investiert wird sein Geld verlieren. Etihad wäre besser beraten die europäische Konkurrenz am freien Markt einfach platt zu machen. Sie haben die besseren und neueren Flugzeuge, wachsen stark, machen Gewinne und haben eine junge Bevölkerung. Es wäre kein Problem die kleinen drittklassigen europäischen Schmeißfliegen Alitalia und AirBerlin platt zu machen. Wäre ich Etihad Manager würd ichs so machen.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×