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08.12.2015

08:59 Uhr

NBA-Star LeBron James

Nike setzt auf ewiges „LeBron-Business“

Basketballer LeBron James ist ein begehrter Star. So begehrt, dass Nike dem Ausnahmespieler nun einen Vertrag auf Lebenszeit gibt. Das „LeBron-Business“ läuft prächtig – vor allem mit Schuhen.

Der Star der Cleveland Cavaliers erhält einen Vertrag auf Lebenszeit. USA Today Sports

LeBron James

Der Star der Cleveland Cavaliers erhält einen Vertrag auf Lebenszeit.

ClevelandNike hat erstmals in seiner 44-jährigen Firmen-Geschichte einen Athleten auf Lebenszeit unter Vertrag genommen. Wie mehrere US-Medien am Montag (Ortszeit) übereinstimmend berichten, einigte sich der Sportartikelhersteller mit Basketball-Superstar LeBron James von den Cleveland Cavaliers auf eine unbegrenzte Zusammenarbeit. „Wir haben über die vergangenen zwölf Jahre ein starkes LeBron-Business aufgebaut und wir sehen das Potential, dass dies bis an sein Karriere-Ende und darüber hinaus andauert“, teilte Nike mit. Die Firma aus dem US-Bundesstaat Oregon hatte zwischen Februar 2014 und Januar 2015 James-Schuhe im Wert von 340 Millionen Dollar verkauft.

Unbekannt ist bislang, wie viel der neue Vertrag dem 30-jährigen Ausnahmespieler einbringt. James hatte bereits als High School-Spieler einen Sieben-Jahres-Kontrakt mit Nike über 93 Millionen Dollar abgeschlossen. 2010 wurde der Vertrag zu höheren Konditionen verlängert.

Größte Sportartikelhersteller der Welt (Umsatz 2014)

9. Platz: Billabong (Australien)

0,8 Milliarden Euro

8. Platz: Columbia Sportswear (USA)

1,9 Milliarden Euro

7. Platz: Asics (Japan)

2,33 Milliarden Euro

6. Platz: Under Armour (USA)

2,79 Milliarden Euro

5. Platz: Puma (Deutschland)

2,97 Milliarden Euro

4. Platz: New Balance (USA)

2,98 Milliarden Euro

3. Platz: VF Corp. (USA)

11,12 Milliarden Euro

2. Platz: Adidas (Deutschland)

14,53 Milliarden Euro

1. Platz: Nike (USA)

25,14 Milliarden Euro

Quelle

Laut ESPN soll der neue Deal den Zehn-Jahres-Schuh-Kontrakt zwischen Nike und Kevin Durant von den Oklahoma City Thunders über 300 Millionen Dollar deutlich übersteigen. Starke Verkäufe in China hatten Nike zuletzt zu einem kräftigen Gewinnsprung verholfen. Im Geschäftsquartal bis Ende August kletterte der Überschuss verglichen mit dem entsprechenden Vorjahreswert um 23 Prozent auf 1,18 Milliarden Dollar (1,05 Milliarden Euro). Der Gewinn je Aktie betrug 1,34 Dollar, der Umsatz kletterte um fünf Prozent auf 8,4 Milliarden Dollar.

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Der Aktienkurs von Asics ist Anfang der Woche eingebrochen. Ein neuer Superschuh für die Langstrecke soll die Japaner nun wieder zurück in die Spur bringen – und die Investoren besänftigen. Gut 250 Euro kostet ein Paar.

Ohne den Einfluss des starken Dollar, der die Auslandseinnahmen bei Umrechnung in US-Währung schmälert, hätte das Umsatzplus bei 14 Prozent gelegen. Während unter der Hausmarke Nike sechs Prozent mehr Sportartikel und Schuhe als im Vorjahreszeitraum verkauft wurden, gingen die Erlöse unter dem Label Converse um drei Prozent zurück.

In Westeuropa, wo der deutsche Rivale Adidas Zuhause ist, sank der Umsatz um vier Prozent, während er im Heimatmarkt Nordamerika um acht Prozent zulegte. Am besten liefen die Geschäfte für Nike in Asien, vor allem in China, wo die Erlöse um 30 Prozent anstiegen. In Japan verbuchte der Konzern mit einem Zuwachs um zwölf Prozent ebenfalls ein dickes Umsatzplus.

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