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17.02.2012

18:59 Uhr

Neckermann

Schrittweiser Abschied vom Kataloggeschäft

Der Versandhandel bei Neckermann verlagert sich immer mehr ins Internet. Aus diesem Grund wird der klassische gedruckte Katalog schrittweise verkleinert.

Einen Großteil seines Umsatzes macht Neckermann inzwischen übers Internet. dpa

Einen Großteil seines Umsatzes macht Neckermann inzwischen übers Internet.

FrankfurtDer Versandhändler Neckermann.de setzt verstärkt auf den Online-Handel und verabschiedet sich schrittweise vom Kataloggeschäft. Weil inzwischen 80 Prozent des Umsatzes im Internet erzielt werden, wurde der klassische 1000 Seite starke Katalog bereits begraben. „Der Katalog vom Januar hatte noch 700 Seiten, der nächste wird nur noch etwa 400 Seiten umfassen“, sagte eine Sprecherin am Freitag in Frankfurt. Sie bestätigte einen Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Freitag), wonach sich das Kataloggeschäft zuletzt deutlich stärker abschwächte als geplant.

Neckermann-Chef Henning Koopmann wolle das Unternehmen zu einem „echten Online-Händler“ machen, schreib das Blatt. Das Minus im Kataloggeschäft habe das Plus im Onlinehandel 2011 praktisch aufgezehrt. Der Gruppenumsatz habe leicht unter dem Vorjahreswert von 1,3 Milliarden Euro gelegen. Zudem rutschte das Unternehmen zurück in die Verlustzone, nach einer schwarzen Null vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen im Vorjahr.

Da der Konzern 2012 im Kataloggeschäft spare, werde das Ergebnis in diesem Jahr wieder deutlich besser ausfallen, sagte Koopmann der Zeitung.

Von

dpa

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