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11.01.2016

19:10 Uhr

Nestle baut Gesundheitsgeschäft aus

Medizin statt Schokolade

Der Nahrungsmittelkonzern Nestle baut sein Gesundheitsgeschäft aus und investiert in die Biotechfirma Seres Therapeutics. Nestle will einen Wirkstoff gegen Verdauungskrankheiten entwickeln und vermarkten.

Die Tochter Nestle-Tochter Nestle Health Science investiert zunächst 120 Millionen Dollar in die Biotechnologiefirma Seres Therapeutics. ap

Nestle

Die Tochter Nestle-Tochter Nestle Health Science investiert zunächst 120 Millionen Dollar in die Biotechnologiefirma Seres Therapeutics.

ZürichDer Nahrungsmittelkonzern Nestle baut sein gewinnträchtiges Gesundheitsgeschäft mit einer milliardenschweren Kooperation aus. Die Tochter Nestle Health Science investiere zunächst 120 Millionen Dollar in die Biotechnologiefirma Seres Therapeutics.

Mit dem Geld will Nestle die Entwicklung und spätere Vermarktung eines Wirkstoffs gegen Verdauungskrankheiten finanzieren, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Insgesamt hat die Partnerschaft ein Volumen von bis zu 1,9 Milliarden Dollar: Sobald Seres in den kommenden Jahren und Jahrzehnten bestimmte Ziele bei der Entwicklung und Vermarktung erreicht, erhält das Unternehmen von Nestle weitere Meilenstein- und Lizenzzahlungen.

Der Konzern aus Vevey am Genfersee setzt bereits seit einigen Jahren auf das Gesundheitsgeschäft, das meist höhere Erträge abwirft als der traditionelle Bereich mit Schokoriegeln, Kaffee oder Fertigprodukten. „Das ist ein großer Schritt“, sagte Nestle-Health-Science-Chef Greg Behar. Der Wirkstoff könne in Tablettenform eingenommen werden und bereits in einigen Jahren auf den Markt kommen. Die erwarteten Umsätze ließen sich aber nur schwer abschätzen

Gesundheitsmarkt: Nestle investiert in US-Biotechnologie-Firma

Gesundheitsmarkt

Nestle investiert in US-Biotechnologie-Firma

Eine Tochtergesellschaft des Nahrungsmittelkonzerns Nestle treibt die Gesundheits-Sparte weiter voran und investiert in die US-Firma Seres Health. Das Unternehmen will Wirkstoff gegen Infektionskrankheit entwickeln.

Neben solchen Kooperationen will Nestle im Gesundheitsgeschäft auch über Zukäufe wachsen. „Wir sehen uns auch nach ergänzenden Übernahmen um. Es läuft im Moment viel“, sagte Behar. Möglich seien Akquisitionen etwa im wachsenden Bereich mit Nahrungsmitteln etwa für die alternde Bevölkerung.

Von

rtr

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