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17.09.2012

08:56 Uhr

Neuer Hauptstadtflughafen

Schwarz räumt Versäumnisse bei BER-Planung ein

Der Berliner Flughafenchef Rainer Schwarz fasst die vergangenen Monate selbstkritisch zusammen: Zu viel Hoffnung, zu wenig Realitätssinn. Zurücktreten will er aber nicht, schließlich liefe sein Vertrag noch bis 2016.

Blick auf ein Terminal des zukünftigen Hauptstadtflughafens Willy Brandt in Schönefeld. dpa

Blick auf ein Terminal des zukünftigen Hauptstadtflughafens Willy Brandt in Schönefeld.

BerlinDer Berliner Flughafenchef Rainer Schwarz hat Versäumnisse bei den Planungen des neuen Hauptstadtflughafens eingeräumt. „Unsere damalige Sichtweise war vielleicht geleitet von zu viel Hoffnung und zu wenig Realitätssinn“, sagte Schwarz der Berliner „B.Z.“. Man hätte frühzeitiger Warnungen, dass der 3. Juni als Eröffnungstermin nicht mehr zu halten sei, stärker hinterfragen müssen. Zu Forderungen nach Rücktritt von der Geschäftsführung oder Entlassung sagte Schwarz: „Mein Vertrag läuft bis 2016. Bisher habe ich meine Verträge immer eingehalten. Das habe ich auch jetzt vor.“

Die geplante Eröffnung des Flughafens war im Mai überraschend verschoben worden. Auch der zunächst vorgesehene neue Termin im März 2013 kann wegen Problemen beim Brandschutz und Mängeln in der Bauplanung nicht gehalten werden. Zuletzt wurde der 27. Oktober 2013 als neuer Eröffnungstermin genannt.

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Korkhaus werde dem Unternehmen aber erhalten bleiben, so ein Sprecher.

Wie die Nachrichtenagentur dpa vergangene Woche erfuhr, erwägen die Gesellschafter Bund, Berlin und Brandenburg, einen zusätzlichen Geschäftsführer zu berufen. Er soll sich allein um die Finanzen des künftigen Airports Berlin Brandenburg kümmern. Schwarz bliebe dabei Sprecher der Geschäftsführung der Flughafengesellschaft und wäre weiterhin zuständig für den Flugbetrieb auf den alten Flughäfen Tegel und Schönefeld und das dortige Geschäft mit Händlern und Gastronomen, wie es hieß.

Von

dpa

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