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24.03.2016

14:41 Uhr

Next in der Krise

Britischer Modehändler rechnet mit schwierigem Jahr

Erst bremst der warme Winter das Weihnachtsgeschäft, nun wollen die Briten einfach kein Geld ausgeben: Der Modehändler Next rechnet 2016 mit dem schwersten Jahr seit der Finanzkrise – und kassiert seine Umsatzprognose.

Zuletzt lief es für den Modehändler 2008 so schlecht – auf dem Höhepunkt der Finanzkrise. Reuters

Next-Store in London

Zuletzt lief es für den Modehändler 2008 so schlecht – auf dem Höhepunkt der Finanzkrise.

LondonDer britische Modehändler Next rechnet 2016 mit dem schwierigsten Jahr seit der Finanzkrise. Der Konkurrent von Marks & Spencer kappte am Donnerstag seine Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2016/17. Das Unternehmen mit mehr als 500 Filialen in Großbritannien und Irland erwartet im schlechtesten Fall nun einen Erlösrückgang von einem Prozent. Zuvor war ein Plus von bis zu sechs Prozent in Aussicht gestellt worden. Die Firma begründete dies damit, dass die Briten nicht so konsumfreudig seien wie erhofft. Anleger straften Next an der Londoner Börse ab: Die Aktie brach um fast neun Prozent ein.

Bereits im Weihnachtsgeschäft hatte Next von Problemen durch die starke Online-Konkurrenz und das vergleichsweise warme Wetter berichtet. Im Geschäftsjahr zu Ende Januar steigerte der Konzern seinen Vorsteuergewinn trotzdem um fünf Prozent auf 821,3 Millionen Pfund (umgerechnet 1,39 Milliarden Euro). Der Umsatz legte um drei Prozent auf 5,25 Milliarden Euro zu

Von

rtr

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