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10.07.2015

14:43 Uhr

Nutella-Chef Ferrero

„Wir müssen größer werden“

Giovanni Ferrero will seinen Süßwarenkonzern weiter vergrößern – und zwar aus eigener Kraft, einen Börsengang schließt der Nutella-Firmenchef aus. Für die Expansion hat er unter anderem Großbritannien im Blick.

Neben seinen bekannten Marken wie Nutella will der Ferrero-Konzern sein Portfolio erweitern. dpa

Nutella-Gläser im Regal

Neben seinen bekannten Marken wie Nutella will der Ferrero-Konzern sein Portfolio erweitern.

RomDer Chef des italienischen Schokogiganten Ferrero hat einen Börsengang seines Unternehmens ausgeschlossen. „Wir haben die Ressourcen, unser Wachstum alleine zu finanzieren“, sagte Giovanni Ferrero in einem seltenen Interview der Zeitung „La Repubblica“ (Freitag). Heute sei es wegen des Drucks von Vertretern der Investmentfonds bei den gelisteten Unternehmen riskanter als vor einiger Zeit, an die Börse zu gehen. Ferrero gehört mit Marken wie Nutella und Kinderschokolade zu den größten Süßwarenkonzernen der Welt und ist seit Generationen im Familienbesitz.

Expandieren wolle das Unternehmen vor allem außerhalb Europas. „Wir müssen größer werden, Allianzen suchen, Fusionen“, sagte er. Ferrero hatte vor kurzem angekündigt, den britischen Schokoladenproduzenten Thorntons übernehmen zu wollen. Der Kaufpreis liegt bei etwa 157 Millionen Euro. Ferrero sagte, dass 75 Prozent der Anteilseigner das Übernahmeangebot bisher akzeptiert hätten.

Giovanni Ferrero ist der Sohn des Firmenpatriarchen Michele, der im Februar gestorben war. Die Familie gehört zu den reichsten der Welt.

Die beliebtesten Schokolademarken Deutschlands

Platz 10

Sarotti

Die Schokomarke mit dem Mohr hat ihre Wurzeln in Berlin, doch kommt heute aus dem Hause Stollwerck und wird in Köln produziert.

Umfrage: Ifak Institut, Ipsos, GfK Media and Communication Research.

Platz 9

Toblerone

Die dreieckige Schokolade aus der Schweiz ist auch hierzulande ein Verkaufshit. Die Schokomarke gehört dem Lebensmittelmulti Mondelēz, der auch Milka produziert.

Platz 8

Trumpf/Schogetten

In Aachen begann die Erfolgsgeschichte der vorportionierten Tafeln. Mittlerweile gehört die Schokoladenmarke zur Krüger-Gruppe und wird auch in den großen Discountern vertrieben.

Platz 7

Kinderschokolade

„Mit der Extra-Portion Milch“ wirbt der Hersteller Ferrero für seine süßen Tafeln. Dabei bleibt die Hauptzutat natürlich Zucker.

Platz 6

Alpia

Auch die rosa Schokomarke kommt aus dem Hause Stollwerck und soll vor allem preisbewusste Kunden ansprechen.

Platz 5

Merci

Das schokoladige Dankeschön in Form kleiner Schokoriegel aus dem Hause Storck ist in Deutschland weiterhin gefragt. Inzwischen wird es in 70 Ländern weltweit vertrieben.

Platz 4

Yogurette

„Jung, Schwung, Stimmung“. Die Schokoriegel mit Erdbeer-Joghurt-Geschmack haben mittlerweile viele saisonabhängige Ableger.

Platz 3

Lindt

Der internationale Schokokonzern aus der Schweiz genießt auch in Deutschland einen guten Ruf - von Schokohasen bis Pralines.

Platz 2

Ritter Sport

Zuletzt machte der Mittelständler aus Waldenbuch durch einen Streit mit der Stiftung Warentest von sich reden. Der Beliebtheit tut das keinen Abbruch.

Platz 1

Milka

Der lila Riese dominiert die deutsche Schokobranche. Mittlerweile wird die Marke auch auf etlichen anderen Produkten vermarktet.

Von

dpa

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