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20.05.2014

10:15 Uhr

Online-Futterhändler

Zooplus arbeitet sich weiter in die Gewinnzone

Der Futterhändler Zooplus hat fast ein Drittel mehr eingenommen. Auch der Gewinn stieg deutlich. Der Onlinehändler profitiert davon, dass Tiere als Kinderersatz oder als Begleiter im Alter immer wichtiger werden.

Der Online-Futterhandel nimmt Fahrt auf. Denn Haustiere werden immer wichtiger und davon profitiert der Futterhändler Zooplus. dpa

Der Online-Futterhandel nimmt Fahrt auf. Denn Haustiere werden immer wichtiger und davon profitiert der Futterhändler Zooplus.

MünchenDer Online-Futterhändler Zooplus verdient immer mehr Geld. Nach einem Einnahmeplus von knapp einem Drittel auf 126,3 Millionen Euro kletterte der Gewinn vor Steuern auf 1,2 Millionen Euro, wie die Burda-Tochter am Dienstag mitteilte. Im Vorjahreszeitraum war noch ein Verlust von knapp einer Million zu Buche gestanden. Vor allem Kostensenkungen im Marketing und in der Logistik hätten das Ergebnis zuletzt verbessert, sagte Finanzvorstand Andreas Grandinger im Reuters-Gespräch. „Wir geben weniger Geld aus um mehr gute Kunden zu bekommen“, sagte er.

Für das laufende Jahr bekräftigte er, Zooplus erwarte bei Gesamteinnahmen von mehr als einer halben Milliarde Euro einen Vorsteuergewinn von sechs Millionen Euro.

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Grandinger räumte ein, dass die hohen Zuwachsraten seines Hauses Konkurrenten auf den Plan riefen. „Der Wettbewerb hat sich ein bisschen intensiviert.“ Sowohl in Deutschland als auch in einigen Auslandsmärkten träten neue Rivalen auf den Plan. In Deutschland mischen mittlerweile die Rewe-Tochter Zooroyal und der ProSiebenSat.1-Ableger Petobel mit, um sich ihren Anteil an dem 3,9 Milliarden Euro schweren Markt zu sichern. „Die wollen auch ein Stück vom Kuchen abhaben.“ Zooplus habe zuletzt dennoch auf jedem seiner Einzelmärkte zweistellige Wachstumsraten verbucht. Dabei steigt die Anzahl von Hund, Katze, Maus und Co. in europäischen Haushalten kaum mehr. Der Umsatz mit Futter und Zubehör legt aber nach Grandingers Einschätzung dennoch jährlich zwei bis drei Prozent zu. „Es ist schon so, dass die Leute etwas mehr ausgeben, weil Haustiere als Kinderersatz und als Begleiter für ältere Menschen wichtiger werden.“

Von

rtr

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