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15.12.2014

16:20 Uhr

Online-Händler

Verdi weitet Streik bei Amazon aus

Im Tarifkonflikt bei Amazon will die Gewerkschaft Verdi nicht kleinbei geben. Sie weitete den Streik auf den sechsten Amazon.-Standort aus. Amazon versichert, dass es an Weihnachten zu keinerlei Verzögerung kommen wird.

Erneute Streiks bei Amazon

„Wir fordern die Anerkennung des Tarifvertrags“

Erneute Streiks bei Amazon: „Wir fordern die Anerkennung des Tarifvertrags“

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LeipzigDie Gewerkschaft Verdi erhöht im Weihnachtsgeschäft den Druck auf den US-Versandhändler Amazon. Am Dienstag seien auch die Beschäftigten des Logistik-Zentrums in Koblenz zum Streik aufgerufen, teilte Verdi mit. Dann würden zeitgleich sechs der neun Versandzentren in Deutschland bestreikt.

Am Montag legten bereits Beschäftigte in Bad Hersfeld (Hessen), Leipzig (Sachsen), Graben (Bayern) sowie Rheinberg und Werne (beide Nordrhein-Westfalen) die Arbeit nieder. Laut Gewerkschaft beteiligten sich 2300 Amazon-Mitarbeiter. Der US-Konzern beschäftigt nach eigenen Angaben derzeit rund 20.000 Menschen in Deutschland, je 10.000 Festangestellte und Saisonkräfte.

Tarifkonflikt

Bei Amazon wird gestreikt, aber keiner merkt´s

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Verdi versucht seit mehr als einem Jahr, den Versandhändler zu Tarifgesprächen zu Bedingungen des Einzelhandels zu bewegen. Amazon lehnt das strikt ab und sieht sich selbst als Logistiker.

Von

dpa

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