Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

16.01.2013

23:24 Uhr

Online-Handel

Ebay lockt mehr Käufer an

Der Online-Handel floriert. Das spürt auch Ebay. Das US-Unternehmen hat ein rasantes Wachstum hinter sich und geht davon aus, auch im laufenden Jahr kräftig zuzulegen.

Die Ebay-Zentrale in San Jose. Reuters

Die Ebay-Zentrale in San Jose.

San JoseEbay profitiert weiterhin von der Lust am Einkaufen im Internet. Im vierten Quartal mit dem wichtigen Weihnachtsgeschäft wuchs der Umsatz des US-Unternehmens um 18 Prozent auf 4,0 Milliarden Dollar (3,0 Mrd Euro). Treibende Kraft war einmal mehr die Bezahltochter PayPal, aber auch der Ebay-Marktplatz lockte deutlich mehr Kunden an, wie das Unternehmen am Mittwoch bekanntgab.

Allerdings verdiente Ebay weniger. Statt annähernd 2,0 Milliarden Dollar kamen nun unterm Strich 751 Millionen Dollar heraus. Der Grund lag jedoch darin, dass das Unternehmen im Vorjahreszeitraum seine restlichen Anteile an der Internettelefonie-Firma Skype versilbert hatte. Auf vergleichbarer Basis sei im Jahresvergleich mehr Gewinn herausgekommen, rechnete Ebay vor. Nachbörslich stieg die Aktie des Amazon-Rivalen leicht.

„Wir hatten ein großartiges Ende eines exzellenten Jahres“, erklärte Firmenchef John Donahoe. Im Gesamtjahr stieg der Umsatz um 21 Prozent auf 14,1 Milliarden Dollar. Diesen Wert will der Konzen im laufenden Jahr noch toppen: Hier sollen bis zu 16,5 Milliarden Dollar herauskommen.

Mit Mode: Diese Frau soll Ebays Zukunft sichern

Mit Mode

Diese Frau soll Ebays Zukunft sichern

Miriam Lahage soll beim Online-Marktplatz Ebay für Wachstum und Umsatz sorgen und damit die Zukunft des Konzerns sichern. Keine leichte Aufgabe, die die Managerin mit Mode lösen will. Ihre Erfahrung hilft ihr dabei.

Ebay hat drei Standbeine: Zum ersten den Online-Marktplatz mit den Angeboten privater und gewerblicher Verkäufer. Zum zweiten PayPal als Bezahldienst für Ebay, externe Webseiten sowie mittlerweile sogar ersten Geschäften vor Ort. Und zum dritten den Handelsdienstleister GSI, der beispielsweise Online-Shops für Dritte aufsetzt. Letzterer Bereich wuchs am schwächsten, PayPal am stärksten.

Einer der größten Rivalen im Internet ist Amazon. Der weltgrößte Online-Einzelhändler hat mit Kampfpreisen und immer neuen Services sowie digitalen Produkten viele Kunden zu sich herübergezogen. Amazon tritt im Unterschied zu Ebay auch selbst als Verkäufer auf. Ebay lebt von Gebühren. Amazon wird seine Bilanz am 29. Januar vorlegen.

Von

dpa

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

17.01.2013, 09:25 Uhr

zum größten Teil finde ich eBay mittlerweile völlig uninteressant; weder Lust groß etwas zu verkaufen noch zu kaufen. Zuviel Reglementierungen gehen einem auf den Keks.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×