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07.07.2011

08:03 Uhr

Optikerkette

Fielmann profitiert von Gleitsichtbrillen

Auf der Hauptversammlung kann Fielmann starke Zahlen präsentieren. Der Umsatz im ersten Quartal stieg um sieben Prozent, der Vorsteuergewinn um neun. Vor allem das Geschäft mit Gleitsichtbrillen läuft gut.

Blick durch die Brille: ein Fielmann-Geschäft. Quelle: dpa

Blick durch die Brille: ein Fielmann-Geschäft.

HamburgDie gestiegene Kauflust der Verbraucher lässt die Kassen bei Fielmann klingeln. Deutschlands führende Optikerkette verkaufte von Januar bis Juni 3,3 Millionen Sehhilfen, rund 200.000 mehr als vor Jahresfrist, wie der im MDax gelistete Konzern am Donnerstag anlässlich seiner Hauptversammlung in Hamburg bekanntgab. Der Umsatz kletterte im ersten Halbjahr um sieben Prozent von 487,4 Millionen auf 522 Millionen Euro. Noch stärker legte der Vorsteuergewinn zu, der nach vorläufigen Zahlen um neun Prozent von 78,8 Millionen auf etwa 86 Millionen Euro wuchs.

Fielmann profitierte davon, dass die Kundschaft vermehrt zu aufwendigen Gleitsichtbrillen greift, was die Einnahmen steigen lässt. Angesichts gut laufender Geschäfte hatte Vorstandschef Günther Fielmann bereits im Frühjahr Zuwächse bei Absatz, Umsatz und Gewinn für das Gesamtjahr in Aussicht gestellt. Die Expansion im deutschsprachigen Ausland soll behutsam fortgeführt werden. Zur Jahresmitte betrieb Fielmann im In- und Ausland 656 Niederlassungen, sieben mehr als vor einem Jahr. Die Position als Marktführer solle ausgebaut werden, erklärte der Konzern.

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