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28.04.2011

07:47 Uhr

Optikerkette

Konsumfreude der Deutschen macht Fielmann froh

Fielmann hat zu Jahresanfang von der gestiegenen Konsumlaune profitiert. Deutschlands größte Optikerkette konnte ihren Brillenabsatz deutlich steigern.

Fielmann behält den Durchblick. Quelle: dpa

Fielmann behält den Durchblick.

Hamburg

Fielmann verkaufte von Januar bis März 1,6 Millionen Sehhilfen, knapp fünf Prozent mehr als vor Jahresfrist, wie der im MDax gelistete Hamburger Konzern am Donnerstag bekanntgab.

"Die Leute haben nicht nur mehr Geld in der Tasche, sie geben es auch aus", erläuterte ein Sprecher am Donnerstag die Quartalsbilanz.

Der Umsatz kletterte im Auftaktquartal um acht Prozent auf 256 Millionen Euro. Der Vorsteuergewinn legte um 18 Prozent auf rund 44 Millionen Euro zu und lag damit etwas über den Markterwartungen. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit 42,6 Millionen Euro gerechnet. Der Überschuss stieg sogar um 19 Prozent auf 31 Millionen Euro.

Fielmann hatte vor zwei Jahren die Werbemaschine angeworfen und die Ausgaben anschließend schrittweise zurückgefahren.

Seither profitiert der ohnehin bekannte Marktführer von einem nochmals gestiegenen Bekanntheitsgrad und hat weitere Marktanteile gewonnen. Hinzu kommt, dass die Kundschaft vermehrt zu aufwendigen Gleitsichtbrillen greift, die die Kassen klingeln lassen.

Für das laufende Jahr kündigte Vorstandschef Günther Fielmann weitere Zuwächse bei Absatz, Umsatz und Gewinn an. Die Expansion im deutschsprachigen Ausland soll behutsam fortgeführt werden. "Wir werden weitere Niederlassungen eröffnen und zusätzliche Mitarbeiter einstellen", erklärte Fielmann. Im vergangenen Jahr war die Mitarbeiterzahl um 500 auf 13.700 gestiegen.

Von

rtr

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