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08.01.2010

16:10 Uhr

UPS zieht Konsequenzen aus der Krise. Reuters

UPS zieht Konsequenzen aus der Krise.

HB ATLANTA. Der US-Paketdienst UPS reagiert mit einem Sparprogramm auf die Folgen der Wirtschaftskrise. Der Konzern legt mehrere Dutzend Bezirke zusammen und will den Vertrieb künftig verstärkt lokal vor Ort organisieren. Dadurch fallen rund 1800 Stellen im Management und der Verwaltung weg, wie UPS am Freitag in Atlanta mitteilte. Standorte würden aber keine geschlossen. Ein Teil des Abbaus werde durch die normale Fluktuation erreicht, hieß es. 1100 Mitarbeitern bietet UPS Abfindungen.

Dabei zieht das Geschäft des Post-Rivalen gerade wieder an. Für das abgelaufene Schlussquartal erhöhte UPS seinen Gewinnausblick. Pro Aktie will das Unternehmen zwischen 0,73 und 0,75 Dollar je Aktie übrig behalten. Bislang hatte sich der Konzern nur 0,58 bis 0,65 Dollar zugetraut. Sowohl das US- als auch das internationale Geschäft seien besser als erwartet gelaufen, begründete Finanzchef Kurt Kuehn den Aufschlag. Zudem hätte sich das strenge Kostenmanagement bezahlt gemacht.

Kuehn geht davon aus, dass die Wirtschaft im laufenden Jahr nach und nach anzieht. In der Krise war nicht nur UPS das Geschäft weggebrochen. Auch Rivalen wie Fedex und die Deutsche Post mussten kräftig einstecken. Ihre Aktien zogen nach der günstigen Prognose parallel zu den Papieren von UPS an. Die genauen Zahlen für das Schlussquartal gibt UPS am 2. Februar bekannt.

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