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17.01.2013

10:13 Uhr

Panikkäufe

Einzelhändler Ahold hilft die Angst

Im vierten Quartal hat der niederländische Einzelhandelsriese vom Wirbelsturm „Sandy“ profitiert. Verbraucher in den USA hatten aus Angst vor Versorgungsengpässen bei Lebensmitteln kräftig zugegriffen.

Der niederländische Einzelhandelskonzern Ahold expandiert mit seinen „Albert Heijn to go“-Läden auf dem deutschen Markt. dpa

Der niederländische Einzelhandelskonzern Ahold expandiert mit seinen „Albert Heijn to go“-Läden auf dem deutschen Markt.

BrüsselDer Wirbelsturm "Sandy" hat dem niederländischen Einzelhandelsriesen Ahold kräftig die Kassen gefüllt. Die Verbraucher in den USA hätten sich aus Furcht vor dem Hurrikan mit Lebensmitteln eingedeckt und dem Konzern damit gute Geschäfte beschert, teilte der Metro -Konkurrent am Donnerstag mit.

Der Umsatz stieg weltweit um 5,1 Prozent auf 7,835 Milliarden Euro und lag damit im Rahmen der Analysten-Erwartungen. Das Plus ist stärker als im dritten Quartal. In allen US-Bereichen sei der Marktanteil gestiegen. Ahold erwirtschaftet 60 Prozent seines Umsatzes in den USA.

Warum die Deutschen Online-Shopper sind

Eine Welt ohne Online-Shopping?

„Aus heutiger Sicht wäre das der Weg zurück in die Steinzeit“, lautete eine Antwort auf diese Frage. E-Commerce hat sich fest in den Alltag der meisten Menschen integriert. Die Deutschen sind insgesamt besonders positiv eingestellt. 61 Prozent der Deutschen Online-Shopper möchten auf diese bequeme Art des Einkaufs nicht mehr verzichten.

Faktor Zeit

„Zu den Zeiten einkaufen, die in mein Leben passen“ nennen in Deutschland vier von fünf Konsumenten als wichtigsten Vorteil. Eine echte Zeitersparnis haben 57 Prozent festgestellt. Mehr Zeit zu haben, empfinden dabei die meisten Deutschen als eine Entlastung im Alltag: 63 Prozent geben an, „viel weniger Stress beim Einkaufen als früher in der Stadt“ zu haben. 55 Prozent geben an, sich entspannter zu fühlen.

Faktor Angebotsvielfalt und Preis

„Genau das Produkt, das ich suche“ finden in der Regel zwei Drittel der Online-Shopper. Und zwar sehr schnell und zum günstigsten Preis. Mehr als die Hälfte (54 Prozent) gibt an, im Internet oft besonders individuelle Produkte zu finden, 62 Prozent schätzen es, dass sie Produkte finden, „die man im Geschäft beziehungsweise via Katalog nicht bekommen würde“.

Faktor Selbstbestimmung

Die Mehrheit der Käufer erlebt sich im Internet als „empowered consumer“. Zwei Drittel der Online-Shopper halten sich für besser informiert über Angebote und Preise als früher, nutzen gerne Bewertungen anderer Kunden und meinen, dass Konsumenten heute durch Kommentarfunktion und Empfehlungen beim Online- Kauf viel mehr Einflussmöglichkeiten haben.

Quelle: Studie im Auftrag der Deutschen Post: Einkaufen 4.0  - der Einfluss von E-Commerce auf Lebensqualität und Einkaufsverhalten

Von

rtr

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