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19.09.2014

09:48 Uhr

Panne beim Mail-Versand

Online-Kaufhaus begrüßt Schotten in der Unabhängigkeit

VonMartin Dowideit

Ein Online-Kaufhaus hat das schottische Unabhängigkeitsreferendum für eine Marketingaktion genutzt – und dabei einen peinlichen Fehler gemacht. Den Kunden „im neuen unabhängigen Land“ wurde Rabatt geboten.

Die Rabattaktion für den Fall einer "Yes"-Entscheidung war vorbereitet – und wurde irrtümlich auch versandt. Screenshot

Die Rabattaktion für den Fall einer "Yes"-Entscheidung war vorbereitet – und wurde irrtümlich auch versandt.

DüsseldorfEin britischer Online-Händler für Möbel, Teppiche und Dekorationsgegenstände hat sich am Freitag blamiert. Versehentlich ging eine E-Mail an Kunden, in der blaue Waren angepriesen wurden, deren Design sich von der schottischen Fahne habe inspiren lassen. Den Empfänger berichtete das Unternehmen von einem „neuen unabhängigen Land“ und bot einen Rabatt an. Schließlich sei das Kaufhaus jetzt in „einem neuen Land aktiv“.

Allerdings war das Unabhängigkeitsvotum der Schotten eindeutig gewesen. 55 Prozent hatten am Donnerstag für den Verbleib im Vereinigten Königreich gestimmt. Die vorbereitete E-Mail hätte eigentlich nicht abgesendet werden sollen.

Wenige Minuten später war dem Unternehmen der peinliche Fehler aufgefallen und es kam eine Entschuldigung. „Sorry“, hieß es darin in großen Lettern. Und statt eines schottisch-blauen Liebessessel wurde der Sessel „Edward Jack“ zum Kauf angepriesen. Auf seiner Rückenlehne prangt ein Union Jack, die Flagge Großbritanniens.

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