Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

11.02.2016

16:04 Uhr

Pepsi mit Gewinnsprung

Coca-Cola-Rivale gleich starken Dollar im Heimatmarkt aus

Der starke Dollar bremst das Auslandsgeschäft von Pepsi. Dafür punktet der US-Getränkeriese im nordamerikanischen Heimatmarkt – und steigert so seinen Gewinn im Schlussquartal um fast ein Drittel.

Wegen hoher Wechselkursverluste hatten Analysten mit schlechteren Ergebnissen gerechnet. ap

Besser als erwartet

Wegen hoher Wechselkursverluste hatten Analysten mit schlechteren Ergebnissen gerechnet.

PurchaseDer Getränkeriese Pepsico hat zum Jahresende dank besserer Geschäfte im nordamerikanischen Heimatmarkt deutlich besser verdient. Im Schlussquartal stieg der Überschuss um 31 Prozent verglichen mit dem Vorjahreswert auf 1,7 Milliarden Dollar (1,5 Milliarden Euro), wie der Coca-Cola-Rivale am Donnerstag mitteilte.

Gesunde Snacks vom Coca-Cola-Rivalen: Pepsi will den Automaten wiederbeleben

Gesunde Snacks vom Coca-Cola-Rivalen

Pepsi will den Automaten wiederbeleben

Limonade und Naschereien haben es auch in den USA immer schwerer. Pepsico will jetzt gesündere Getränke und Snacks ausgerechnet aus Automaten vertreiben. Der Getränkeriese glaubt an ein Comeback im Automatengeschäft.

Allerdings kämpft der Konzern weiter mit dem starken Dollar, der die Auslandseinnahmen nach Umrechnung in US-Währung verringert. Der Umsatz fiel deshalb um sieben Prozent auf 18,6 Milliarden Dollar. Ohne den Wechselkurseffekt wären die Erlöse im vierten Quartal um vier Prozent zum Vorjahr geklettert.

Während Pepsi Absatz und operativen Gewinn in Nordamerika steigerte, liefen die Geschäfte in Lateinamerika, Europa, Asien und Afrika schlechter. Insgesamt lieferte der Konzern, der neben Getränken auch eine große Snack-Sparte mit den in den USA beliebten Kartoffel-Chips Lay’s betreibt, bessere Quartalszahlen als von Analysten erwartet.

Diese Hersteller löschen weltweit den Durst

Platz 10: Suntory Holdings (Japan)

Ursprünglich eine Brauerei und Destillerie, wurden die Geschäftsfelder erweitert. Mittlerweile werden auch Softdrinks, edle Weine sowie Eis und Blumen, angeboten. Umsatz mit Getränken 2014: 7,5 Milliarden US-Dollar.

Quelle: Statista/Beverage Industry Magazine

Platz 8: Pernod Ricard (Frankreich)

Pernod Ricard ist ein französischer Wein- und Spirituosen-Konzern, der im Dezember 1975 aus der Fusion der Unternehmen Pernod und Ricard entstanden ist. Umsatz 2014: 9,6 Milliarden US-Dollar.

Platz 8: Starbucks (USA)

Das auf Kaffeeprodukte spezialisierte Einzelhandelsunternehmen kauft Kaffeebohnen, röstet und vertreibt diese über die konzerneigenen und lizenzierten Kaffeehäuser. Umsatz 2014: 12,7 Milliarden US-Dollar.

Platz 7: Diageo (Großbritannien)

Der Name Diageo setzt sich aus dem lateinischen Wort für Tag (dies) und dem griechischen Wort für Welt (geo) zusammen. Das Unternehmen ist in mehr als 180 Ländern tätig und seine Aktien werden in New York und London gehandelt. Mit 21,8 Milliarden US-Dollar Getränkeumsatz (2014) ist Diageo einer der weltweit größten Spirituosenhersteller.

Platz 6: SAB Miller (Großbritannien)

SAB Miller ist in mehr als 80 Ländern mit Brauereien vertreten. Die größten Absatzmärkte des Bierkonzerns sind Afrika, Nordamerika, Mitteleuropa und Osteuropa. Umsatz 2014: 22,3 Milliarden US-Dollar.

Platz 5: Heineken (Niederlande)

Die niederländische Brauerei wurde am 12. Juli 1864 durch Gerard Adriaan Heineken gegründet. Der Konzern setzte 2014 23,3 Milliarden US-Dollar um.

Platz 4: Nestlé (Schweiz)

Nestlé ist der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern. Ein Drittel der Produkte sind Getränke. Umsatz 2014: 27 Milliarden US-Dollar.

Platz 3: PepsiCo (USA)

In den 1880er-Jahren entwickelte der US-Chemiker Caleb Bradham aus dem US-Bundesstaat North Carolina die „Pepsi-Cola“. Mittlerweile ist das Unternehmen zu einem der weltgrößten Lebensmittelhersteller angewachsen. Getränke-Umsatz 2014: 31 Milliarden Dollar.

Platz 2: Coca-Cola (USA)

John Stith Pemberton erfand das Getränk im Jahr 1886. Kurz vor dem Tod des Erfinders erwarb der Apothekengroßhändler Asa Griggs Candler für 2300 US-Dollar die Rechte an Coca-Cola. 1892 gründete er The Coca-Cola Company. Ein Jahr später ließ Candler Coca-Cola als Marke schützen. Umsatz 2014: 46 Milliarden US-Dollar.

Platz 1: Anheuser-Busch Inbev (Belgien)

Anheuser-Busch Inbev (kurz AB Inbev) ist – gemessen am Absatzvolumen – die größte Brauereigruppe der Welt. Sie entstand 2008 durch die Übernahme von Anheuser-Busch durch die belgisch-brasilianische Inbev-Gruppe. AB-Inbev beschäftigt mehr als 155.000 Mitarbeiter und ist mit mehr als 200 Marken in mehr als 140 Ländern vertreten. Umsatz 2014: 47 Milliarden US-Dollar.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×